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Wilhelm von Boddien


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(2746)
(1146) S.Hartmann
Sat, 5 May 2007 10:08:06 +0000

Der Architekturwettbewerb hat doch noch nicht einmal begonnen, woher wollen sie wissen das ein hässlicher Stahl-Glas-Klotz hinzukommt?

(1145) Hesse
Fri, 4 May 2007 23:41:27 +0000

Ich kann mir schlichtweg nicht vorstellen, dass ein halbwegs vernünftiger Mensch zwischen drei wiederhergestellten, prachtvollen Barockfassaden eine scheußliche Stahl-Glas-Konstruktion hineinklotzen. Da würden hunderte Millionen aufgewendet, um alles wieder zu verschandeln. So hirnverbrannt dürften wohl auch deutsche Politiker nicht sein.

(1144) Marx, 47
Fri, 4 May 2007 22:57:53 +0000

Ich gebe meinem Vorschreiber vollkommen Recht.
Der Wiederaufbau des Schlosses wird 2013 nicht abgeschlossen sein. Vor allem die Rekonstruktionen der bedeutenden Räume im Inneren des Schlosses werden sich über Jahrzehnte hinziehen. Deshalb finde ich es Richtig, dass bei den ca. 60 historisch wertvollen Räumen der alte Grundriss beibehalten wird, sodass nachfolgende Generationen die Möglichkeit der Wiederherstellung haben.
Bei der Ostfassade macht man hingegen einen großen Fehler, wenn man die Chance nicht nutzt sie zusammen mit den drei Barockfassaden wiederaufzubauen. Anders als bei dem Beispiel der Innenräume kann man kein Provisorium bauen, dass man in einigen Jahren vollendet. Sie können die Fassade nicht wieder abreißen und später wenn die finanziellen Mittel da sind, nach historischem Vorbild aufbauen. Es muss jetzt gehandelt werden und meiner Meinung nach fehlt zurzeit diesbezüglich das Engagement des Fördervereins völlig.


(1143) Mayer
Fri, 4 May 2007 21:19:02 +0000

Ich kann immer noch nicht fassen, dass die Ostfassade nicht original rekonstruiert werden soll. Wachen Sie doch endlich auf und erkennen Sie, dass das Gesamtbild des Schlosses ohne diese Fassade –und noch schlimmer durch einen futuristischen Anbau- zerstört wird.
Ich spreche hiermit besonders Herrn von Boddien an. Sie wissen genau, dass das Schloss nur mit der Schlossapotheke etc. äußerlich „komplett“ sein wird. Ich verstehe nicht warum bei drei Fassaden ihr Engagement endet.
Ich möchte jedoch die Arbeit Ihres Fördervereins nicht schlecht reden. Ganz im Gegenteil. Sie haben in den letzten Jahren enorm viel erreicht –einfach bewundernswert.
Aber wer außer Ihnen Herr von Boddien ist in der Lage den drohenden architektonischen Fauxpas im Herzen Berlins verhindern?
Ich bin mir im Klaren, dass Sie und Ihr Verein erleichtert sind über die politische Entscheidung das Schloss schneller als erwartet wieder aufzubauen, aber es kann und darf nicht richtig sein, einen derartigen Anbau hinzunehmen.
Gerade die Ostfassade mit ihrer gewachsenen, kleinteiligen Erscheinung, macht das Berliner Stadtschloss faszinierend und spannend. Besonders sie spiegelt die Geschichte des Schlosses und Berlins wider. Ihre Wiederherstellung ist eine Bereicherung für das Schloss und diesen prominenten Ort.
Einer der vielen Gründe den Palast der Republik rückzubauen war und ist, dass er im Vergleich zu den Nachbarbauten der Museumsinsel, wie ein Fremdkörper wirkte. Die Pläne die Ostfassade in Anlehnung an den PdR zu gestalten sind naiv und peinlich.

Erst die komplette Rekonstruktion aller „vier“ Fassaden macht das Bauprojekt und nicht zuletzt auch Ihr Engagement sinnvoll.


(1142) Möbius,Axel,42
Fri, 4 May 2007 20:04:37 +0000

Ich habe als junger Mensch den Palast besucht und fand ihn herrlich. Ganz ehrlich. Die Ruine dagegen ließ mich erschauern. Ich finde immer noch, das das Rache der Sieger der Geschichte ist. Warum? Das künftige Schloß kenne ich nur aus Büchern, alten Fotos und Filmen. Es gehört zu Berlin. Aber machen wir nicht jetzt das Gleiche wie die Sprengkommandos der 50iger Jahre?. Mußte der Palast weg weil er aus der DDR ist? Er hätte doch integriert werden können in den Schloßneubau. Pläne gab es doch genug.
Ich bin kein Neonazi, aber die Neue Reichskanzlei hätte ich mir auch ganz gern angesehen. Und auch den Bunker gern. Viele Grüße aus dem Sachsenland.

(1141) Ernst Ludwig
Fri, 4 May 2007 19:18:12 +0000

Der blödste aller Einträge ist der von Onkel JJ. Es ist kein Schloß für Berlin! Es gehört nicht Berlin! Es ist ein Schloß für unser aller Hauptstadt. Ob Berlin schön aussieht oder sich unter den europäischen Hauptstädten verstecken muß, geht die Bayern genauso an wie die Hessen und alle anderen Deutschen.

(1140) Dohnbarg
Fri, 4 May 2007 15:44:03 +0000

Die Rekonstruktion ist eine Methode der Denkmalpflege, dabei gibt es zwei Formen der Denkmalpflege, die schöpferische Denkmalpflege als auch die wissenschaftliche Form.

aus:
Der Umgang mit dem kulturellen Erbe in Deutschland und Polen im 20. Jahrhundert
9. Tagung des Arbeitskreises deutscher und polnischer Kunsthistoriker und Denkmalpfleger
Veranstaltet vom Geisteswissenschaftlichen Zentrum Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas e.V. mit Unterstützung des Polnischen Instituts in Leipzig.
Leipzig 26. - 29. 9. 2002

Anmerkung:Grundlage beider Formen der Denkmalpflege sind hier immer die originalen Baupläne.
Bei der Aussenfassade sollten Eosanders Baupläne beachtet werden (siehe Mittelportal zwischen den beiden Schloßplatzportalen Schlüters)
und bei dem Innenhof sollten die originalen Baupläne Schlüters den Vorrang geniessen.
Der Kölner Dom wurde auch nach den originalen Bauplänen fertiggestellt.




(1139) Onkel JJ
Fri, 4 May 2007 10:29:34 +0000

Berlin möchte für 480 Mio Euro ein neues Stadtschloss? - Warum nicht, - wenn Berlin es selbst zahlt!

(1138) Ernst Ludwig
Thu, 3 May 2007 16:30:05 +0000

Welche "Geisterdebatten" werden hier eigentlich geführt? Da streitet man sich tatsächlich um einzelne Säulen oder Kapitelle. Wir sollten alle Energie und allen Streit dafür verwenden, daß es endlich losgeht mit dem Bau, daß da kein Sand mehr ins Getriebe gestreut wird. Auch wenn die Politiker hundertmal von baldigem Baubeginn und von Klarheit sprechen, alle Erfahrung lehrt, daß da noch lange nichts sicher ist. Ist denn nicht aufgefallen, daß da im Bundestag, in anderen Ministerien immer noch Quertreiber am Werke sind? Erst wenn die Baugrube gegraben wird, die Baumaschinen anrücken, dann sind wir auf der sicheren Seite.
Im übrigen müßte es sich doch herumgesprochen haben, daß neben den Fassaden und dem Schlüterhof allenfalls einzelne Räume im urspünglichen Maß zu erhoffen sind. Was soll also die Geisterdebatte um Eosanderhof und ähnliches?

(1137) Eosander
Thu, 3 May 2007 15:41:48 +0000

Der Vorgänger schrieb:(Wäre es nicht harmonischer wenn die Hofansicht des Eosanderportals eine Kopie des Hauptrisalit von Schlüters wäre?....)

Entschuldigen Sie, aber das ist doch wohl als Witz gemeint, oder? Haben sie von Architektur überhaupt auch nur einen Funken Ahnung? Allein durch die Aufteilung (drei Achsen des Eosanderportals, fünf Achsen des Eingangsportals Schlüters) wäre es unmöglich. Das Eosanderportal sieht nun mal von der Hofseite ähnlich aus, wie von vorne, nur daß es sechs, statt vier Säulen hat. Das Portal ist schön, imposant und würdevoll! Ich glaube Eosander von Göthe hatte mehr Ahnung von Architektur als Sie, meinen Sie nicht auch?
Außerdem soll es zukünftig ja nur noch den Schlüterhof geben. Der Eosanderhof wird bebaut.

ps: das gehört eigentlich ins Forum, aber wenn ich sowas lese, gehen mir die Synapsen durch...


(1136) Wehn
Thu, 3 May 2007 13:28:20 +0000

Die Außenansicht des Schloßplatzportals
von Schlüter unterscheidet sich zu der Hofansicht des Portals als Südrisalit.
Ebenso verhält es sich mit Schlüters Lustgartenportal aussen und seinem entsprechenden Pendant im Hof dem Nordrisaliten.

Nur Eosander hielt sich nicht dran. Wäre es nicht harmonischer wenn die Hofansicht des Eosanderportals eine Kopie des Hauptrisalit von Schlüters wäre ?
Der grosse Innenhof (ohne Trennflügel) mit dem entsprechenden Pendant des Hauptrisaliten Schlüters an der Hofseite des Eosanderportals ?
Statt nur einen Schlüterschen Nord- bzw. Südrisaliten an der Nord- bzw. Südseite des Schloßhofes vielleicht nochmal jeweils eine Kopie ? Entsprechend der Anzahl der Aussenportale ?

(1135) Rolf-Reinhard Henke, 59
Thu, 3 May 2007 12:02:30 +0000

Am 30. April besuchte ich Sie am Hausvogteiplatz. Ich habe die Sprengung des Schlosses nicht bewusst erlebt. Die Erzählungen der vorangegangenen Generationen haben bei mir ein großes Interesse an der Geschichte über Jahre wachgehalten. Meine Literatur über das Schloss ist sicher zwei Meter lang.

Mehr als peinlich berührt war ich an besagtem Tag über die unkommentierte, unglaubliche Filmvorführung. Hier feierten sich die Kommunisten in unbeschreiblicher Weise. Was soll damit gesagt werden? Ich bin der festen Meinung, dass die ewig Gestrigen, die entweder an der Sprengung des Schlosses selbst beteiligt waren oder sie heute noch gutheißen, die Finanzierung des Neubaus mit ihren eigenen Mitteln erbringen müssten.

Leider haben Sie so einen möglichen Förderer verloren...

Rolf-Reinhard Henke
Talstraße 39
70771 Leinfelden-Echterdingen
eMail: rrhenke@t-online.de

(1134) Richard
Wed, 2 May 2007 13:43:58 +0000

an Herrn Gohl.
Genau mit dieser Fassadenplanung der Schloßplatzfassade (Breites Mittelportal mit acht Säulen die paarweise zusammenstehen und jeweils zwei schmale Seitenportale, rechts das Schlütersche und links eine Kopie des schlüterschen Portals) hat Eosander den Auftrag gewonnen, das Schloß zu vollenden. Leider starb der Auftraggeber und Eosander wurde entlassen. Böhme bekam nun den Auftrag so sparsam wie möglich die Lücke in der Schloßplatzfront zu schließen. Deshalb die Asymmetrie.

Der Wiederaufbau der Fassaden sollten sich jedoch am Origial orientieren. So wie die Fassaden in den letzten knapp 300 Jahren ausgesehen haben, sollten sie wieder errichtet werden.

(1133) Gohl, Erich
Wed, 2 May 2007 12:04:09 +0000


König Friedrich Wilhelm I. (1713 -1740) ließ das Schloss vollenden, bei dem noch zwischen dem Eosanderportal und dem Schlüterbau eine große Lücke klaffte. Er ließ einfach den Schlüterschen Aufriß der Aussenfassadengliederung der Südfassade am Schlossplatz verlängern. Die Vertikale Fassadenuntergliederung der südlichen Aussenfassade am Schloßplatz mit Portal I und II ist dadurch vollkommen assymetrisch geworden. Die südliche Aussenfassade sollte vertikal untergliedert werden mit insgesamt drei Untergliederungen. Ein längeres Säulenportal in der Mitte der südlichen Aussenfassade, flankiert von zwei schmalen Säulenportalen oder drei Säulenportalen.



(1132) S.Hartmann
Tue, 1 May 2007 22:37:17 +0000

Danke, schön gesprochen!

(1131) Eosander, 40
Tue, 1 May 2007 17:54:47 +0000

Ja, spielen wir hier 'Wir basteln uns ein GANZ neues Schloß', oder wie??

Ich persönlich hätte dann gerne noch ein paar Zwiebeltürmchen wie in Peterhof dran, so was wie die Alexandersäule in der Mitte des einen Hofes, zur Spree hin einen Gondelanleger wie bei Pillnitz und überhaupt könnte man sich doch auch ein klitzekleines Bißchen am Schweriner Schloß orientieren. Eine Prise Fontainebleau wäre übrigens auch irre schick!

Ob das wohl ginge? Bittedanke!!


(1130) Mayer
Tue, 1 May 2007 17:02:32 +0000

Ich bin gegen den Zusammenschluss beider Höfe zu einem Großen, weil durch den Verzicht auf den Trennflügel wertvolle Nutzfläche verloren gehen würde. Ansonsten ist die Idee eines großen Innenhofes nicht schlecht.

(1129) S.Hartmann
Tue, 1 May 2007 13:14:19 +0000

Ich hätte eine Frage an alle die das Schloss im ganzen oder in einer Idealvorstellung Schlüters neugebaut haben wollen:

Was gedenken sie für ihre Vorstellung zu unternehmen? Wie sollte man die Politik davon überzeugen und bräuchte es dann nicht viel mehr private Spenden?

Es müssten getroffene Entscheidungen umgekehrt werden, nur wie?

(1128) Bark, K.
Tue, 1 May 2007 13:07:09 +0000

Abgesehen von dem Eosanderportal an der Westseite haben Eosander und später auch Böhme den Schlüterschen Aufriss an den Außenseiten wiederholt.

Das sollte auch an den Hoffassaden möglich sein.
Der trennende Flügel zwischen den beiden Höfen sollte entfernt und beide Höfe zu einem großen Hof zusammengelegt werden.

Die erfindungsarme Gliederung bei Eosander (außer dem Eosanderportal) sollte durch eine Hoffassadengliederung ersetzt werden, die in allen wesentlichen Zügen den übrigen Teilen des Schlüterhofes entspricht . Den Aufbau und die Gliederung des Schlüterhofes muss man sich dabei auf der Nord- und Südseite des nun großen Hofes wiederholt denken.

(1127) Meyer, Max
Tue, 1 May 2007 08:02:38 +0000

Als kulturhistorisches Denkmal ersten Ranges wird das Berliner Schloss ein Muss für Kunstliebhaber sein. Zugleich wird das Schoss in Berlin beliebter Treffpunkt von Diplomaten und Würdenträgern aus aller Welt sein.



(1126) S.Hartmann
Tue, 1 May 2007 00:26:02 +0000

"Was in Paris der Louvre "- ich hab ihn im letzten halben Jahr unzählige Male besucht und kann ihnen versichern das höchstens die Museumsinsel an ihn heranreichen kann(dafür ist aber noch viel zu restaurieren und die unterirdische Achse notwendig + ein neues Eingangsgebäude). Das geplante Humboldt-Forum liegt schon zu weit weg, um noch als direkter Bestandteil wargenommen zu werden; vergleichbar mit dem Musée d'Orsay oder der Orangerie nahe dem Louvre.

So, diese Diskussion geht zwar wiedereinmal am Thema vorbei aber es musste sein.

(1125) Fehrenbach
Sun, 29 April 2007 22:19:29 +0000

Immer wieder wird Berlin mit Paris verglichen,
dabei ist es nur halb so alt und erst ab 1871
deutsche Hauptstadt.
Fairerweise muß man das kaiserliche Wien mit hinzunehmen, die Habsburger waren doch bis 1806 das deutsche Gegenstück zu Frankreich und Wien das zu Paris.
Wir müssen uns jetzt mit Berlin allein nach der Decke strecken und eine gute Figur machen.
Bedenkt man noch die Kriegsverheerungen,
ist Berlin gar nicht so schlecht dabei und der Schloßaufbau mit Humboldt-Forum ein großer
Schritt nach vorn!

(1124) Meyer, Max
Sun, 29 April 2007 21:41:18 +0000

Das Schloß wird das touristische Juwel Berlins werden.

Mit dem Schloß in Berlin wird sich die kosmopolitische Stadt
wieder mit kulturellen Metropolen wie Paris oder Florenz vergleichen können. Was in Paris der Louvre oder
in Florenz die Uffizien sind, wird das Berliner Schloß sein, wo eine ganze Reihe von Kulturinstitutionen von Weltrang zu Hause sein werden.

Mit dem Gesamtkunstwerk Berliner Schloss, an dem Schlüter, Eosander und Stüler gewirkt haben, wird die Metropole an der Spree, die Menschen aus aller Welt faszinieren. Mit diesem Schloß wird Berlin ihren ganzen Liebreiz
offenbaren und genauso wie Paris oder Florenz geliebt werden.



(1123) S.Hartmann
Sun, 29 April 2007 21:06:25 +0000

"Wenn einmal das Berliner Schloß zweihundert Jahre alt [ist]...sieht [ihm]...niemand mehr an, daß sie kein originaler Bau aus der Zeit des Barock ist."

- wovon sprechen wir denn hier?
Für ihre Wunschvortstellung mag das zutreffen, doch schauen sie mal der Realität(Projekt Humboldt-Forum) ins Angesicht.

und bitte antworten sie im Forum!

(1122) Mayer
Sun, 29 April 2007 20:09:12 +0000

Amen!

(1121) Meyer, Max.
Sun, 29 April 2007 18:31:06 +0000

Zitat:''bereits so lange zeit nicht mehr besteht '':

In den Beiträgen findet man folgendes:(Zitatanfang) der aufbau eines gebäutes, welches bereits so lange zeit nicht mehr besteht [...]und eine architektur ist nicht wichtiger, nur weil sie älter ist (Zitatende)

Beleg, das dem nicht so ist:
Die gotische Kathedrale von Orléans in Frankreich wurde im 16.Jhdt zerstört und erst im 18.Jhdt nach alten Plänen wiederaufgebaut. Fast 150 Jahre war an ihrer Stelle nur ein leerer Platz.


Wenn einmal das Berliner Schloß zweihundert Jahre alt, in den Mauern patiniert und natürlich an vielen Stellen erneut restauriert ist, sieht dem Berliner Schloß niemand mehr an, daß sie kein originaler Bau aus der Zeit des Barock ist. Aber das Stadtbild, mit dem identitätsstiftenden Ensemble des Schlosses, wird sie wieder von der großen Zeit des schönen Berlin künden.


(1120) S.Hartmann
Sun, 29 April 2007 01:14:59 +0000

Sicher kann man die Neue Reichskanzlei nicht mit dem Palast oder ehem. Schloss vergleichen, doch hatte auch sie eine hohe architektonische Qualität. Ganz ehrlich; ich hätte sie gern einmal besucht. Aber auch deren Zerstörung kann ich sehr gut nachvollziehen.

Für einen Vollschloss-nachbau müsste der Bundestag noch einmal seinen Beschluss ändern. Und jetzt schätzen sie mal wie hoch die Warscheinlichkeit dazu besteht?

(1119) Berg, Andreas
Sat, 28 April 2007 22:27:07 +0000

Vielen Dank für die anschaulichen Computer-bilder. Ich sage Ihnen: da haben Sie sich ja was vorgenommen! Aber das wissen Sie auch selbst.
Jetzt geht's lo-ho-s, jetzt geht's lo-ho-s!


(1118) Bickenbach, Elke
Sat, 28 April 2007 19:25:16 +0000

Man kann doch nicht das Berliner Schloß mit der Reichskanzlei Hitlers vergeichen! Vergleichen Sie es lieber mit Ihrem Lieblingsparlament, herr ehrt. Da haben Sie zwei Diktaturgewächse, einmal autoritär und spießig und einmal pseudo-demokratisch und spießig mit Kegelbahn im Keller. Wie würdelos und volksverachtend!


(1117) Timo Bickenbach (32)
Sat, 28 April 2007 17:59:29 +0000

Herr Ehrt,
Sie wissen und verstehen vielleicht nicht, daß
das Berliner Schloß ganz im Gegensatz zu Erichs Lampenladen ein hervorragendes künstlerisches Niveau hatte. Der Schlüterhof, dessen Architekten Sie wahrscheinlich weder kennen noch einschätzen können und der hier zu recht so hervorgehoben wird, gehört zur europäischen Spitzenklasse der Barockarchitektur.
Architektur ist eine Sprache mit Sprachen, eine davon ist die Barocksprache mit allen ihren Dialekten. Sie können ein dokumentiertes Gebäude genauso wieder aufbauen, wie Sie ein lateinisches Gedicht mit
alter Typogrphie in Marmor hauen können.
Geschichtlich denken heißt außerdem nicht, alles so zu nehmen wie es eben kommt, sondern sich seines Erbes bewußt zu bleiben und für seinen Erhalt und sich auch für seine Wiederherstellung sich einzusetzen sowie selbstverstänlich auch eine Wahl zu treffen.
Sie dagegen scheinen für eine Ablehnung der
Tradition zu stehen, die Ihnen persönlich-politisch nicht paßt. Da schreibt man dann alles klein und will die Welt neu erfinden.


(1116) Horstmann Matthias
Sat, 28 April 2007 17:11:48 +0000

Der Aufbau des historischen Stadtschlosses ist eine wunderbare Idee mit der wir architektonisch ein Stück weiter aus dem Schatten der anderen Europäischen Metropolen heraustreten. Dem Palast der Republik weine ich keine Träne nach es ist ein Schandfleck im Berliner Stadtbild.

(1115) mario ehrt
Sat, 28 April 2007 14:05:54 +0000

der aufbau eines gebäutes, welches bereits so lange zeit nicht mehr besteht hat rein gar nichts mit geschichtsverständniss zu tun. es zeugt eher von einem völligen unverständniss für die vergangenheit, und eine architektur ist nicht wichtiger, nur weil sie älter ist. architekturgeschichtlich ist auch eher der palast der republik für seine epoche bezeichnent, als das stadtschloss für seine. der aufbau ist daher eher ein rückschritt. es würde ja auch niemand speer`s reichskanzlei wieder aubauen wollen, oder?

(1114) Meyer, Max
Sat, 28 April 2007 13:09:13 +0000

Sie möchten dasSchlüter'sche Schloß
in Berlin wiederaufbauen, aber beziehen Sie bitte Schlüter bei Ihren Beratungen ein, denn er war das Genie, das
Sie heute nicht so schnell finden werden.
Vielleicht sieht man noch nach Petersburg wo Schlüter gewirkt haben soll...

Eine wirkliche Rekonstruktion - über die genaue Version muß man sicher diskutieren - wird von jedem verstanden.

Das Schlüter'sche Schloß in Berlin mit dem Eosanderportal und Stülers Kuppel ist zeitlos schön und flexibel genug für die kommenden Funktionen.


(1113) Brandis, Roland, 43
Sat, 28 April 2007 10:57:45 +0000

Glückwunsch zum Startschuß diese Woche!
Genaue Vorstellungen von der Art des Wiederaufbaus scheint es bei Ihnen aber noch
nicht zu geben. Anders als bei dem Schloß in Darmstadt (s.u.), in Stuttgart oder sonst in der deutschen Provinz haben Sie sich mit Berlin, dem Bauplatz und dem Humboldt-Forum ein Projekt vorgenommen, das höchsten und repräsentativen Anforderungen genügen muß.
Meiner Meinung nach sind sie mit einem wirklich historisch getreuen Wiederaufbau auf der sicheren Seite. Wenn Sie hinter den Fassaden irgendetwas Modernes fabrizieren,
geht das mit hoher Wahrscheinlichkeit daneben und das können Sie sich in diesem Fall eigentlich nicht leisten. Eine wirkliche Rekonstruktion - über die genaue Version muß man sicher diskutieren - wird von jedem verstanden, Experimente mit irgendwelchen
Modearchitekten (andere gibt es kaum) sind hochriskant, da brauchen Sie eigentlich ein Genie, damit es gelingt. Und eine ruhig einfache barocke Innenraumgestaltung ist zeitlos schön und flexibel genug für die kommenden Funktionen.
Bauen Sie ein Barockschloß, ja, reservieren Sie
dem Herrn Schlüter einen leeren Stuhl bei Ihren Beratungen, denn er war das Genie, das
Sie heute nicht so schnell finden werden.

(1112) Meyer, Max
Sat, 28 April 2007 07:40:20 +0000

Zitat:"Schlüter nachempfunden":

Alle Schloßbaumeister nach Schlüter haben Schlüter als den Berliner Schloßbaumeister nachempfunden und versucht zu in seinem Sinne zu vervollkommen wenn auch "ahistorisch" ( Galerien-weiterbau im Schlüterhof westlich der Portalrisalite I und V in den Jahren 1861 -1888, und Eosanderportalanbau im Innenhof in den Jahren 1888 - 1918). Diese Unvollkommenheiten gilt es zu vollenden.


Folgende Zitate als Beleg:
1861 -1888
König und Kaiser Wilhelm I.
Im Schloß ließ der Kaiser nur im Schlüterhof Veränderungen vornehmen [...] die Galerien des Schlüterhofs wurden nun auch westlich der Portalrisalite I und V fortgesetzt.

1888 - 1918
Kaiser Wilhelm II. Intensive Bautätigkeit am Schloss. Stil: zumeist Neo-Barock, Schlüter nachempfunden:

Hofarchitekt: Ernst v. Ihne, Hofbaumeister Albert Geyer. Dieser Verfasser des wohl wichtigsten, historischen Werks über das Schloss.


Abbruch Weißer Saal von Stüler. Prunkvoll und dennoch ahistorisch: Keine Kronleuchter und Wandblaker, sondern voll elektrifiziert, indirekt beleuchtet.

Über die Weiße Saal Galerie wollte man das Eosanderportal mit einem weiteren Anbau und Umbau des Portals im Großen Schlosshof umgehen.



(1111) S.Hartmann
Sat, 28 April 2007 01:33:22 +0000

Das Staatsratsgebäude steht so wie es ist unter Denkmalschutz, es darf daher nichts ausgebaut werden. Und wenn sie mal alte Beiträge im Forum lesen: diese Frage/ Forderung taucht ständig auf und wird auch immer wieder vom Webmaster abgewiesen. Ausserdem soll es ja eh aus mehreren Stücken zusammengesetzt sein.

In Berlin spricht man übrigens auch oft vom "Schloss", sogar in der Radiowerbung, doch handelt es sich dabei um ein neues Einkaufszentrum in Steglitz.

Und die Kommandatur(Bertelsmannsitz) ist ja wohl alles andere als gelungen. Haben sie schon einmal die hintere Fassade gesehen?

(1110) Mayer
Fri, 27 April 2007 21:53:33 +0000

Was mich interessieren würde ist, ob das Originalportal IV das in das ehemalige Staatsratsgebäude eingebaut wurde, wieder an seinen ursprünglichen Ort zurückkehrt. Eine Rekonstruktion macht doch hier wenig Sinn. Falls das Portal in die Schlossfassade eingebaut wird, was ist für das Staatsratsgebäude als Ersatz geplant?

(1109) Berlinfreund
Fri, 27 April 2007 16:49:51 +0000

Ich komme aus Darmstadt. Das dortige Stadtschloß - Renaissance und Barock - wurde nach der weitgehenden Kriegszerstörung äußerlich wieder aufgebaut. Noch stehengebliebene Fassaden (Renaissanceteil) wurden sogar abgerissen und gänzlich neu aufgebaut. Außer einigen Treppenhäusern (jetzt nüchtern, kahl) sind die meisten Räume in völlig anderem Zuschnitt. Das Schloß beherbert Bibliotheken, Hörsäle und Verwaltungsräume der Hochschule. Es ist also innerlich alles andere als das ursprüngliche Schloß, dennoch spricht jeder vom "Schloß" und das Stadtbild ist ohne dieses nicht zu denken. Alle freuen sich über dieses wiederhergestellt Stück Stadtgeschichte einer sonst weitgehend vernichteten Altstadt.
Der einzige Unterschied zu Berlin ist, daß dort alles weg war, kein Stein mehr stand. Na und?
Wurde nicht vereinbart, einzelne, historisch und architektonisch wertvolle Räume (Weißer Saal z.B., Treppenhäuser) paßgenau wieder einzubauen und den Ausbau später vorzunehmen?
Und selbst wenn alles Kopie ist, nur die Fassade wiederkommt, dann ist mir das immer noch lieber als ein modernistisches Irgendetwas, umgeben von wiedererstandenen historischen Bauten (Kronprinzenpalais war ganz weg, Kommandantenhaus war ganz weg, Bauakademie ist noch ganz weg. ) Das Stadtbild ist wieder in Ordnung, in alter Schönheit, und das ist wichtig.

(1108) S.Hartmann
Fri, 27 April 2007 15:42:44 +0000

Vielen Dank,

genau das ist es.
Schon allein der Titel dieser Homepage ist irreführend. Und so weit ich weiß ist die Kuppel auch noch lange nicht beschlossen.
Und nun noch ein Wort zu Mayer:
sind sie sich bewusst das sie sich ein geschichtsloses Gebäude zusammenwünschen, das niemals existierte und somit jede Argumentationsgrundlage gegen aktuelle Architektur verlieren?

(1107) Bachem, Irmgard
Fri, 27 April 2007 15:01:15 +0000

Vor ein paar Tagen hörte ich im Deutschlandfunk, daß es jetzt feststeht, daß ein Museum für außereuropäische Kulturen auf dem Schloßplatz errichtet wird. Dabei war nicht die Rede von einem Wiederaufbau des Schloßes, sondern lediglich von einer Rekonstruktion der Fassaden. Als Herr von Boddien Anfang der 90er Jahre mit seinen Plänen an die Öffentlichkeit ging, war ich zunächst sehr dafür, als ich dann seine
Architektur- und Nutzungsvorschläge kennenlernen mußte, habe ich mich ernüchtert abgewendet. Sagen Sie doch ehrlich, daß Sie nur Fassaden mit Spendengeldern wiederherstellen wollen,
um dahinter zu wirken, wie es Ihnen beliebt.
Trojanische Fassaden für sonstwelche Interessen und Dummheiten, aber kein Schloß!

(1106) Meyer, Max
Thu, 26 April 2007 20:44:36 +0000

Bauen Sie bitte das Schloss mit Prämisse Schlüter möglichst original wieder auf!
Von Eosander ist nur Eosanderportal und Stülers Kuppel schön. Bitte schaut nach wie Schlüter empfunden und fertiggebaut hätte... Vielleicht hätte Schlüter zwei Südrisalite innerhalb des Schlüterhofes gesetzt, evtl. genauso auf der Nordseite... entsprechend der Anzahl der Portale. Vielleicht hätte er zwischen die beiden Süd- bzw. beiden Nordrisalite auch eine Kopie des Hauptrisalites gesetzt... Lang genug ist der Südflügel bzw. Nordflügel des Schlosses.
Mein Vorschlag wäre also den Schlüterhof zu bereichern: Zwei schmale Südrisalite mit einer Kopie des Hauptrisalits zwischen die beiden Südrisalite, entsprechen der Nordflügel.
Der Blick auf das Eosanderportal sollte nicht innerhalb des Hofes zugebaut werden. Statt den Hauptrisaliten nochmals zu kopieren und den Schloßhof zu unterteilen, lieber eine Kopie des Hauptrisaliten je eins auf der Süd- und eins auf der Nordseite flankiert von den schmaleren Risaliten dort auf beiden Seite. Das Eosanderportal von innen bitte nicht zubauen.




(1105) Manuel Söllner 16
Thu, 26 April 2007 15:39:04 +0000

ENDLICH!!! Das das Berliner Schloss so "bald" schon wieder aufgebaut wird bin ich überrascht. Ich dachte nämlich das bei der Deutschen Bürokratie usw. könnte sich hinziehen.
Möchte nochmals alle loben die sich so für diesen, für die Berliner so wichtigen Bau eingesetzt haben.
Allerdings stimme ich zu, das Schloss soll so aufgebaut werden wie es damals aussah keine modernen Neuerungen. Denn wenn man in der Deutschen Hauptstadt sich was Modernes ansehen will, soll man sich das Regierungviertel anschauen, (Kanzleramt usw.)

mfg und die besten Wünsche für´s Schloss

Manuel Söllner

(1104) Frommann, Fabian, 33
Thu, 26 April 2007 11:50:58 +0000

Toll, daß das Schloß mit den drei Barockfassaden und der großen Kuppel endlich wieder aufgebaut wird!
Aber wir wollen das ganze Schloß: mit Spreefassade, Grünem Hut und Hofapotheke! Keine moderne Ergänzung der Ostseite, keine offene Wunde! Gebt uns das ganze Schloß zurück!

(1103) Hirtenbach, Hans, 63
Wed, 25 April 2007 17:16:02 +0000

Den Eintrag von Erwin Huber betreffend:
Völlig richtig! Das Schloss darf nicht zum
Humboldt-Forum mit Schlossfassade werden,
das HU soll andersherum in das wiedererrichtete
Schloss einziehen. Machen Sie jetzt bloss keinen
Murks, der niemandem mit Bildung und ästhetischem Vermögen zu vermitteln wäre!
Bauen Sie das Schloss mit Prämisse Schlüter
(d.h.z.B. vierter Flügel des Schlüterhofes nach
seinen Plänen) möglichst original wieder auf!


(1102) Thomas, Franc, 43
Tue, 24 April 2007 20:43:45 +0000

Hurra!

(1101) Erwin Huber 55
Tue, 24 April 2007 17:38:52 +0000

Das wird kein Schloss. Das ist Lug und Trug. Wenn das Schloss aufgebaut wird, dann bitte richtig. Ansonst wird der Tag kommen, wo alle über das Lügengebäude lachen werden.

(1100) Dominik, Wuppertal (24)
Tue, 24 April 2007 12:43:17 +0000

Dies ist einer der schönsten Tage meines Lebens!! Es lebe das Berliner Schloss!!!

(1099) Meyer, Max
Tue, 24 April 2007 09:38:10 +0000

Die Ostseite enthielt die Erasmuskapelle.
Die Erasmuskapelle sollte so wieder aufgebaut werden, wie sie war, bevor sie König Friedrich Wilhelm IV. um 1830
''profanierte''.

Im Dresdner Schloß wurde auch die Kapelle wiederhergestellt.
Wie das Dresdner so auch das Berliner Schloß.
Wie das Berliner Schloß
so auch das Potsdamer Schloß .



(1098) Mayer
Mon, 23 April 2007 23:40:51 +0000

Ich habe in der Berliner Morgenpost gelesen, dass sich die HU beschwert, sie hätte im neuen Stadtschloss nicht genügend Platz für ihre Sammlungen. Die Lösung wäre doch einfach die Schnappsidee aufzugeben im Ostteil des Schlosses einen Teil der Volkskammer wieder aufzubauen und stattdessen diese Flächen der HU bereitzustellen. Ich bin zudem auch für eine originalgetreue Wiederherstellung der Ostfassade. Dieser Teil des Schlosses hat einen ganz besonderen Charme und macht das Schloss erst so interessant.

(1097) S.Hartmann
Mon, 23 April 2007 22:41:35 +0000

"2010 werden alle sagen, daß sie schon immer dafür waren"
Wie mir dieses Statemant zum Halse raus hängt.
Kann man nicht seine Meinung ändern und trotzdem zu seiner damaligen Position stehen?

(1096) Ernst Ludwig
Mon, 23 April 2007 21:49:47 +0000

Habe die Pressekonferenz von Tiefensee aus dem "Palast d.R." gesehen und vorher Wowereit in der Berliner Abendschau. Jetzt ist endlich, endlich alles klar. Jetzt sind es die Politiker, die Druck und Tempo machen. Viel früher als erhofft werden wir jetzt das Schloß einweihen dürfen. Allen Streitern des Fördervereins, voran Herrn von Boddien, ein Riesenlob und Dank. Und auch eine Prophezeihung, die so sicher eintreten wird, wie das Amen in der Kirche: Nach der feierlichen Eröffnung 2010 werden alle sagen, daß sie schon immer dafür waren. Gegner will keiner mehr gewesen sein. Genaus so war und ist es in Dresden gewesen.


(1095) Witzgall, Lorenz (21)
Mon, 23 April 2007 21:35:47 +0000

Hallo liebe Schlossfreunde, ich habe heute in den Nachrichten gesehen das es nun doch endlich zum Wiederaufbau des Stadtschlosses kommen soll. Ich freue mich schon auf das Ergebnis und hoffe auf einen möglichst orginalgetreuen Schlossbau. Viele grüsse nach Berlin aus dem leider nicht ganz so historisch wertvollen Dortmund.

(1094) Hugo, Christer, 46
Mon, 23 April 2007 19:21:08 +0000

Ich habe gerade im Berliner Morgenpost gelesen dass der Berliner Schloss nun endlich wiederaufgebaut werden will! Ich freue mich sehr! Herzliche Glückwünsche aus Schweden!

(1093) Max Meyer
Sun, 22 April 2007 20:54:41 +0000

Von Eosander ist nur das Eosanderportal mit Kuppel
wirklich authentisch.
Das restliche Schloß insbesondere der Schloßhof sollte so aufgebaut werden, wie es Schlüter fertiggebaut hätte...

Aussen wurde das Säulenportal I nochmal kopiert, innen jedoch wurde der Südrisalit des Schlüterhofs nicht mehr kopiert... schade. Dabei gibt es doch immer zwei Portale in der Süd - bzw. Nordfassade. Aber nur jeweils ein Portal der Aussenfassade findet seine Entsprechung in einem Schlüter' schen Risalit des Innenhofs.
Auch die anderen Portale der Nord und Südseite sollte innen die Entsprechung eines Schlüter'schen Nord- bzw Südrisaliten finden.
Das wirklich schöne ist jedoch der Hauptrisalit Schlüters...
schade dass dieser keinerlei Entsprechung findet.

(1092) Max Meyer
Sat, 21 April 2007 17:53:35 +0000

Das Säulen-Portal II wurde als Duplikat des Portal I errichtet ?
Warum ? Weiterhin ist dieses Portal etwas breiter ....?
Hat man sich an Versailles orientiert ? Versailles wird auch von Säulenreihen gegliedert, von schmalen und langen.
Warum hat das Säulen-Portal I die gleiche Breite wie das Südrisalit Schlüters ?
Wäre dann nicht entsprechend zu dem Hauptrisalit im Schlüterhof ein entsprechend längerer Säulenportalvorbau an der Aussenfassade passend ?

(1091) Baust, Peter
Sat, 21 April 2007 15:55:17 +0000

Eosanders Schloßhof hat nie die Schönheit des Schlüter´schen Schloßhof erreicht. Ich plädiere dafür die Trennung der beiden Schloßhöfe aufzuheben und einen grossen Schloßhof zu bilden. Weiterhin plädiere ich dafür den Südrisaliten Schlüters um ein zweiten, exaktes Duplikat des Südrisaliten auf der Südseite des Schlosses zu ergänzen (ebenso auf der Nordseite), die dann die Verbindung zu den Portalen der Außenfassade aufnehmen würden. Eventuell könnte der Hauptrisalit Schlüters auf der Aussenfassade zur Spreeseite um ein weiteres Duplikat ergänzt werden .



(1090) S.Hartmann
Tue, 17 April 2007 17:17:39 +0000

@Füxlein(Text steht auch im Forum, wenn sie Antworten wollen)

Berlin ist eine blühende Großstadt, wortwörtlich, hier gibt es Blumen auf jeder Brachfläche und freie Flächen an der Spree zum relaxen. Und wenn Berlin kleinbürgerlich ist; was sind dann erst all die anderen Städte in Deutschland? Leider ist es typisch für ganz Deutschland das hier alles etwas zu langsam voran geht und daher nicht berlin-spezifisch.
Zu ihrem letzten Absatz: Man bietet das an was sich gut verkauft! Und Berlin ist nun mal die einzige Stadt auf der Welt wo DIE „Mauer“ stand.
Und ich glaube sie übertreiben mit ihrer Aussage „bedeutenste Barockgroßbau nördlich der Alpen“; ich glaube Versailles ist um vieles bedeutender und stil- prägend gewesen?
Aber zurück zum Schlossplatz: All das was sie beschrieben haben gilt auch für eine moderne Gestaltung des Humboldtforums.
Ach ja, ich begrüße das temporäre Ausstellungsgebäude sehr und auch die Entwürfe sehen ganz interessant aus. Vielleicht wird dann einigen Schlossbefürwortern auch klar das modern auch passen kann.
Thema schwarzes und rotes Wasser: ich glaube es kommt mehr auf die Personen an und ihren Mut zur Tat oder auch mal zum Risiko, doch heutzutage hat das kaum ein hoher Politiker.


(1089) Füxlein
Mon, 16 April 2007 17:37:46 +0000

Man lese und staune: die Berliner PDS zeigt sich gesprächsbereit bezüglich der Finanzierung des Berliner Schlosses. Vielleicht will man die historische Sünde, das Schloß in die Luft gejagt zu haben, damit beseitigen??? Wäre ja mal löblich, aber vor allem nötig.

http://www.tagesspiegel.de/berlin/archiv/12.04.2007/3195164.asp

Traurig, daß Berlin chronisch pleite ist, und dzt. nur unfähige Politiker an der Spitze sowie in der Opposition hat, denn sonst wäre die deutsche Hauptstadt vielleicht doch schon heute wieder eine wirklich blühende Großstadt, die sich mit London messen könnte. So ist Berlin aber zur Zeit noch immer die rot angehauchte, teilweise links-kleinbürgerliche Stadt, die ihrer Rolle als deutsche Hauptstadt nur mäßig gerecht wird. In Berlin geht halt alles langsam voran. Ich denke und hoffe einmal, daß Berlin im Jahre 2020 seiner Rolle als Hauptstadt genüge leisten wird. Bis dahin wird jedoch noch viel Wasser die Spree herabfließen, hoffentlich auch mal wieder schwarzes, denn das rote Wasser tut der Stadt nicht sonderlich gut..... Es hämmt!

2015 soll das Schloß wieder stehen, man darf gespannt sein. Dann wird sich Berlin und sein Senat über die strömenden Touristen freuen, die man dzt. wohl in der Soll-Haben-Rechnung (die in Deutschland ja maßgebend ist) nicht miteinkalkuliert hat. Denn schließlich war das Berliner Schloß, der bedeutenste Barockgroßbau nördlich der Alpen. Ein Hoch auf Andreas Schlüter!

Andere europäische Hauptstädte trumpfen im Tourismussektor mit ihren Prachbauten auf, die Berlin ja durchaus auch hat bzw. hatte. Doch Berlin setzt nach wie vor mehr auf den Mauertourismus und Gedenken: "Hier hat einst die Mauer gestanden...; Hier war Checkpoint Charlie; Dort finden Sie das Mauermuseum und dort die Topographie des Terrors; weiter drüben die Kreuze der Maueropfer und noch ein Stückchen weiter die Gedenkstätte "Bernauer Straße" etc., etc., etc...." Alles sicher interessant und geschichtlich-aktuell, aber es macht eigentlich nicht die Stadt aus, die unser ganzes Land repräsentieren soll! Berlin sollte vielmehr auch seine histor. Werte hervorzeigen: "Preußen, Dein Spreeathen", also ein Hort von Wissenschaft, Kunst und Kultur. Außerdem sollte den Berlinern klar sein, daß Berlin eben nicht bloß ihre Stadt ist, sondern als Hauptstadt, die Stadt aller Deutschen.

(1088) Ernst Ludwig
Fri, 13 April 2007 06:34:13 +0000

Neueste Meldung: die umbenannte SED in Berlin denkt jetzt auch über eine Schloßfinanzierung nach. Versuch einer Wiedergutmachung ihrer Tat von 1950. Besser späte Einsicht als nie.

(1087) @Alter Fritz
Wed, 11 April 2007 22:59:22 +0000

Wie war doch das gleich mit den getroffenen Hunden? Warum regt man sich über ein "lokales Käseblatt" auf?

(1086) Alter Fritz @ Junge Welt
Wed, 11 April 2007 14:00:44 +0000

Der Beitrag dieses lokalen Käseblatts vom 10.04.07 ist eine komplette journalistische Bankrotterklärung, die sich allerdings harmonisch in den gesamtdeutschen Jammerton einfügt. Wenn man aber von Architektur, Historie und Stadtplanung gleichermaßen keinen Schimmer hat, sollte man sich nicht anmaßen, darüber zu schreiben.

(1085) Tobi (20)
Mon, 9 April 2007 21:59:25 +0000

Als Nürnberger kann ich nur mit Bewunderung und doch auch mit großem Wundern nach Berlin schauen. Nach der 90%igen Zerstörung der Nürnberger Altstadt wurde eine Vielzahl der Gebäude originalgetreu Wiederaufgebaut. In Nürnberg kümmert sich heute - Wie in Berlin auch - ein Verein um den Aufbau hist. Häuser und neuerdings um die Rekonstruktion eines der bedeutensten Bürgerhäuser Süddeutschlands.
Sicher ist das Berliner Stadtscholß eine andere Größenordnung (wie die Städte an sich eben), doch ein großer Unterschied besteht dennoch: In Nürnberg gibt es keine endlosen Diskussionen, da die meisten Nürnberger hinter diesem Vorhaben stehen. Vielleicht ist dies der Vorteil einer kleinen Großstadt.

Ich wünsche viel Durchhaltevermögen und Freude an diesem wohl einmaligen Vorhaben allen beteiligten und interessierten Berlinern und solchen, die es noch werden sollten!

(1084) Heiner, 33
Thu, 5 April 2007 12:30:10 +0000

Schon das Bekenntnis Karl Friedrich Schinkels zum Berliner Schloss und Andreas Schlüter gelesen? Hier ist er:

"Das Schloss wird im allgemeinen angesehen, als ein Denkmal, welches den ersten Gebäuden Europas in jeder Hinsicht gleichgestellt werden kann. Als ein solches Denkmal ist es unantastbar und es wird Pflicht eines Staates, es wenigstens in seinem dermaligen Zustande des Nachwelt zu überliefern - wenigstens! ..
In architektonischer Sicht muß unsere Zeit demütig das Talent unseres großen Landmannes Schlüter anerkennen und gutheißen, was ein solcher Meister geordnet.
Das Schloß steht als ein Monument der Kunst da und wird immer wichtiger, je weniger die Zeit im Stande sein wird, sich auf so große und vollkommene Werke einzulassen. Zugleich wird von dieser Seite die Pflicht um so dringender, die geerbten Schätze in ihrer ganzen Herrlichkeit zu erhalten.
Selbst in den ungünstigsten Zeiten sind die hierauf verwendeten Mittel nie als eine Verschwendung anzusehen, weil der zwar nur indirekte Nutzen, der daraus erwächst, zu allgemein und zu groß ist."


(1083) Jens Hardenberger (32)
Thu, 5 April 2007 11:21:30 +0000

Gerade weil Berlin die 'new yorkischste' Metropole Europas ist und in einigen Jahren mit Wolkenkratzern am Alex noch viel stärker sein wird, ist es so wichtig, dass die wenigen historisch rekonstruierbaren Bauwerke auch tatsächlich in ihrer letzten historischen Gestalt wiedererrichtet werden.

Im Fall des Stadtschlosses geht es nicht darum, dass ein System ein anderes 'besiegt' hat, wenn es auch befremdlich ist, dass manche Leute architektonische Symbole eines Unrechtsregime's erhalten sehen wollen. Auch will niemand die wilhelminische Gesellschaftsordnung von 1910 wiederhaben mit einem unfähigen, undemokratischen, kriegstreibenden Kaiser an ihrer Spitze. Das ist alles Mumpitz.

Es geht - wie jemand anderes schon erwähnt hat - um die baulich ebenbürtige Ergänzung der Prachtbauten 'Unter den Linden' und der Museumsinsel, die alle ohne Ausnahme in ihrer Ästhetik auf die Keimzelle Berlins, eben die Hohenzollernresidenz, konzipiert wurden.

(1082) Wallber, Klaus ,53
Wed, 4 April 2007 21:50:20 +0000

Als Freund bauhistorisch einwandfreier Rekonstruktionen (Frauenkirche) tue ich mich
schwer mit den "spannenden" Reminiszenzen
an der Schloßostseite. Muß man wirklich an
diese Farce eines Parlamentes nochmal erinnern? Für Ostalgiker und zeitgeschichtlich
Interessierte gibt es doch ganz in der Nähe das
Staatsratsgebäude. Da gibt es sogar einen Garten, wo man vielleicht den Volkskammersaal
unterbringen könnte. Das Humboldt-Forum ist
eine Riesenidee, die nicht mit falschen Rücksichten belastet werden sollte.
Ich finde hochklassige Architektur dafür unverzichtbar, nicht aber politisch-korrekte
Sentimentalitäten.

(1081) Ralf
Tue, 3 April 2007 19:00:20 +0000

An den Herrn "Vergesst es":

Also, ich sehe das so. Egal wie viele Leute innerhalb Berlins auch gegen das Schloss sein mögen, - Berlin ist UNSERE Hauptstadt. Ich wohne zwar 600 Kilometer von Berlin entfernt, trotzdem aber liebe ich diese Stadt und fühle eine tiefe Verbundenheit mit ihr. Die Hauptstadt gehört nicht nur ihren Einwohnern. So sehe ich das übrigens für jede Stadt. Denn schliesslich habe ich ja die freie Wohnortwahl.

(1080) Vergesst es!
Tue, 3 April 2007 18:40:15 +0000

Berlin ist pleite und voller Sponties und linker
Opas und Ihr wollt ein S C H L O S S wiederaufbauen?

(1079) Test, 27
Tue, 3 April 2007 16:22:11 +0000

An den Vorschreiber Tobias :

Dieses Disneyland-Argument ist doch völlig aus der Luft gegriffen ! Letztendlich ist alles um uns herum ein Muster: ob ein Schloss, eine Bach-Fuge, oder wir selbst ! Es ist nur die Frage welches man zur Aufführung bringt .

Zitat O.Cole:
"Oft tun wir Muster als etwas ab, da keine wirkliche Substanz besitzt, während wir uns fest auf scheinbar konkrete individuelle Fälle verlassen. Muster sind wirklicher als Felsen oder Atome oder schwarze Löcher. Muster, das sind wir. Eine allgemeine wissenschaftliche Aussage lautet, daß im Zeitraum von sieben Jahren jedes Atom in unserer Körper ersetzt wird. Wenn Ihr »Selbst« durch die Atome definiert wäre, aus denen Sie sich zusammensetzen, dann wären Sie alle sieben ein neuer Mensch."




(1078) Mayer
Tue, 3 April 2007 00:12:34 +0000

Ich bin für originalgetreue Rekonstruktion des äußerlichen Erscheinungsbildes des Schlosses. Dazu gehört, dass auch die Ostfassade originalgetreu wiederhergestellt wird. Dass jedoch die Ostseite wie der ehemalige Palast der Republik aussehen soll, kann ich nicht nachvollziehen und ist absoluter unfug.

(1077) möchte ich nicht angeben
Mon, 2 April 2007 16:24:28 +0000

Wie geht es mit der Infobox weiter?

(1076) Peter
Mon, 2 April 2007 16:12:15 +0000

An den Vorschreiber:
Ich glaube, daß eine Stadt in der gerade mal 1% der gesamten Baumasse aus historischer Architektur besteht und 99% aus Beton, Stahl und Glas kann eher mit New Yorck, Dallas oder Denver verglichen werden, als mit Disneyland.
Bei Danzig, Breslau, Warschau, St. Petersburg usw... sieht es schon anders aus. Dort wurden ca. 99 bis 100% der historischen Stadtkerne rekonstruiert.

Also keine Sorge! Berlin bleibt für immer eine moderne Betonwüste. Daran kann selbst das wiederaufgebaute Stadtschloß nichts ändern. Allerdings wird durch das Schloß das Weltkulturerbe Museumsinsel und die Allee unter den Linden erheblich aufgewertet.


(1075) Tobias, 29
Mon, 2 April 2007 13:17:28 +0000

Mit dem Erhalt des Palastes der Republik hätte man geschichtshistorische Reife beweisen können.

Auch von praktischer Seite hätten die vielfältigen Nutzungsmöglichkeiten den Erhalt mehr als gerechtfertigt.

Stattdessen setzten sich Stimmen durch, die den Hang zur Siegermentalität ("...unser System hat gewonnen!") vermuten lassen. Doch ironischerweise wurden genau hier marktwirtschaftliche Gesichtspunkte vernachlässigt und die "Auslöschung" dieser Symbolik des anderen Systems um jeden Preis durchgeboxt.

Da es sich beim Ergebnis des sog. Wiederaufbaus niemals um das wirkliche Schloss handeln kann, sondern bestenfalls um eine gute Kopie, kann man die Stadt künftig wohl in einem Atemzug mit Disney-Land nennen, das sich auch mit schnuckeligen Attrappen schmückt.

(1074) Leutner, Robert, 48
Mon, 2 April 2007 09:59:09 +0000

Nein, nein, Frau Wiese hat völlig Recht.
In London, Rom, Paris, ja sogar Moskau würden - ginge es um die Wiedererrichtung ähnlich bedeutsamer historischer Kulturbauten - keinerlei Diskussionen entstehen, sondern alle Entscheidungsträger würden ausnahmslos nur die hundertprozentige Rekonstruktion des Objektes - besonders der äußeren Gestalt - ins Auge fassen. Etwas anderes käme in diesen Metropolen gar nicht in Frage.

(1073) Engelsberger, Reinhard, 43
Sun, 1 April 2007 23:55:23 +0000

Pro Wiederaufbau des Stadtschlosses und pro Wiederaufbau des Schlosses Monbijou!

(1072) Ralf Wendel, 30
Sun, 1 April 2007 19:39:15 +0000

Ja ja. Da hat sich wieder ein Vollidiot zu Wort gemeldet.

Paris mit Berlin zu vergleichen ist so ziemlich das dümmste was man machen kann. Ich bin mir sehr sicher, wäre Paris im letzten Weltkrieg ähnlich zerbombt worden wie Berlin und wäre Frankreich in verschiedene Sektoren aufgeteilt worden, so würde dieser ach so tollen Stadt auch niemand große Beachtung schenken. Klar kann man stolz sein auf die kulturellen Schönheiten der Stadt und damit angeben bis zum Abwinken. Ich finde es nur immer wieder faszinierend welch hässliche und abstoßende Stadtteile sich in Paris befinden. Auch ohne eine DDR hat Paris es geschafft Hochhäuser zu bauen, die wie Plattenbauten aussehen. Länder, die noch weitestgehend unversehrte Städte haben, lassen diese aber meistens mit ihrer achtlosen Mentalität verkommen. Wem es in Deutschland oder Berlin nicht gefällt, soll doch verschwinden und ins europäische Ausland abwandern. Diese ewige Schwärmerei über ausländische Städte kann ich überhaupt nicht verstehen. Gemessen an der Kriegszerstörung, gefallen mir unsere deutschen Städte unheimlich gut. Natürlich waren die vorher schöner. Aber alleine die Sauberkeit, die es bei uns gibt, macht schon sehr viel aus. Nörgeleien über Deutschland kommen immer von Leuten, die mit ihren Fern- und Weltreisen prahlen, von ihrer deutschen Heimat aber noch nichts gesehen haben. Leute, die alle Sehenswürdigkeiten in Paris aufzählen können, aber nicht wissen in welchem Bundesland sich Erfurt befindet. Dieses Verhalten finde ich sehr ärmlich.

(1071) Suss, Dave (30) USA
Sun, 1 April 2007 16:36:17 +0000

Gott sei Dank für den Förderverein des Berliner Schlosses!! Wir sind heute zufällig in Berlin vor beigekommen...und was für eine Überraschung. Dank der Hilfe von dem Herrn Dr. Volker Schmidt haben wir vieles neu gelernt -- und nicht nur vom Schloss aber auch von Berlin im ganzen. Mit dem Modell und anderen Arbeiten des Vereins haben die Berliner einen echten hochwertigen Schatz.

Und dann das Schloss:
Berlin entwickelt sich wieder in einer Hauptstadt ein und das Schloss gehört einfach dazu.

(1070) Daniela Wiese, Diplom-Designerin
Sun, 1 April 2007 14:18:18 +0000

Armes Berlin!
Ich bin gelegentlich in Paris und wundere mich
über dieses Provinztheater.
Hätten irgendwelche VollIdioten den Louvre abgerissen, da würde nicht lange gezappelt und geredet.
Die Champs Elysees, der Etoile, die Grand
Arche,
alles hat sich entwickelt aus dem ... Louvre!
Er ist eine städtische Urzelle und ich glaube das die meisten Einwohner das auch wissen, weil sie es in der Schule lernen.
Die Franzosen sind traditionell und recht stolz,
glänzen und werden bewundert und geachtet.
Sie kämpfen für die Schönheit ihrer Stadt und
ihre kulturelle Erbschaft!
Nicht mal so ein Irrer wie LeCorbusier(ein Schweizer) hat bei seinen Planungen den Louvre auch nur anzufassen gewagt.
Solche VollIdioten gibt es nur bei uns!
Und die, die nichts dabei finden sind auch VollIdioten!!!

(1069) Brandis, Roland, 43
Sat, 31 March 2007 11:48:34 +0000

Hoffentlich sind in Berlin professionelle
Bauhistoriker und kompetente Bauherren
am Werk! Das neue Schloßding in Braunschweig
jedenfalls ist wirklich abschreckend.
Gehen Sie notfalls kleine Schritte, aber machen
Sie bitte keine schwer zu behebenden Fehler.
Auch mit Blick auf Potsdam und dem dort
geplanten anderen Schloßding, genannt Landtag,
kann man an Bildung und Geschmack sehr
einflußreicher Leute verzweifeln lernen!

(1068) Ulrike Burdenski, 34
Mon, 26 March 2007 09:36:03 +0000

Gestern bei den Feierlichkeiten zum 50-jährigen Jubiläum der Unterzeichnung der Römischen Verträge konnte man den wundervollen Schlüterhof im Deutschen Historischen Museum (Zeughaus) bewundern. So könnte - in hoffentlich nicht allzu ferner Zukunft - auch der Schlüterhof des Berliner Stadtschlosses wieder einmal aussehen und damit feierlichen Anlässen von ähnlich herausragender Bedeutung einen würdevollen Rahmen geben.

(1067) Ernst Ludwig
Mon, 26 March 2007 00:01:17 +0000

Lieber Manuel, lies doch einfach diese Seiten hier durch, dann brauchst Du nicht eine solche Frage zu stellen.

(1066) Manuel Söllner, 16 (Bayern)
Sun, 25 March 2007 20:23:57 +0000

Es ist unsere Vergangenheit die damals gesprengt wurde. Das es nun an uns liegt, das Berliner Schloss wiederaufzubauen ist mehr als ein Problem, da wie wir alle wissen der Bund und Berlin sehr verschuldet sind. Ich war vor 2 Jahren in Berlin und hab dort eine Zeitschrift in der Humbolt-UNi erhalten auf der Man Spenden soll. Leider habe ich das nicht getan. Jetzt fahre ich als Abschlussfahrt wieder in die Hauptstadt, und will nun endlich auch dafür was tun.
Ein Frage: Ist es jetzt schon sicher das das Schloss wieder aufgebaut wird? Wäre toll wenn mir dies einer beantworten könnte.

Manuel Söllner

(1065) Mayer
Sun, 25 March 2007 12:47:14 +0000

Ich betrachte den Wiederaufbau des Berliner Stadtschlosses als ein ganz großartiges Vorhaben, um Berlin seine Mitte zurückzugeben. Ich hoffe jedoch, dass es mit diesem Schloss nicht getan ist. Ein weiteres Projekt, das meiner Meinung nach unbedingt umgesetzt werden sollte, ist die Rekonstruktion des Schlosses Monbijou (neben dem Bodemuseum). Es war einfach nur eine Untat dieses Gebäude 1956 zu sprengen. Der Berliner Dom, das Stadtschloss, die Museen der Museumsinsel und das Schloss Monbijou gehören zusammen. Dieses einzigartige Ensemble muss wieder hergestellt werden.

(1064) Ralf Wendel, 30
Mon, 19 March 2007 17:49:36 +0000

An Herrn Kern.
In der Tat ist es sehr schön, daß das Mannheimer Schloss jetzt einmal richtig saniert wurde. Endlich hat man auch wieder die Mansarddächer auf dem Hauptgebäude errichtet. Die finde ich ganz wichtig für das Erscheinungsbild. Erst letztes Jahr war ich in der quadratischen Stadt. Was mir aber so überhaupt nicht gefallen hat, ist das, was sich hinter dem Schloss befindet. Statt eines schönen und weitläufigen Parks, befinden sich dort nur eine Straße und eher schmutzige Bahnanlagen. Dadurch erschien mir das schöne Bauwerk auch eher etwas im Abseits. Als zentralen Ort habe ich aber den Wasserturm gesehen. Trotzdem hat mir Mannheim ziemlich gut gefallen. Für die Feierlichkeiten zum Stadtjubiläum soll ja einiges umgebaut werden. Dann lohnt sich der nächste Besuch umso mehr. Vielen Dank!

(1063) Kern, Klaus Otto
Mon, 19 March 2007 09:46:01 +0000

Wachgeküsst! Mannheim hat sein Schloss wieder. Ab April 2007. Das nach dem Krieg vom Abriss bedrohte Barockschloss ist total renoviert, beherbergt die Uni und die historischen Räume im Mitteltrakt. Die Mannheimer sind glücklich, denn die Quadratestadt ist - ähnlich Berlin - auf das Schloss hin konzipiert. Es ist das architektonische und emotionale Herz der Stadt. Berichten Sie darüber.

(1062) Sebastian,17
Thu, 15 March 2007 15:39:22 +0000

ich stimme Kralle absolut zu!!!
Die neu geplante Brücke in Dresden ist aber auch sowas von hässlich! Dabei war Dresden vor dem Krieg einer der schönsten Städte Weltweit!! Schade Schade was für eine Antikulturelle Politik in Deutschland

(1061) Kralle
Thu, 15 March 2007 12:33:17 +0000

Der Fall Dresden – ein Präzedenzfall

Warum sollte man eigentlich irgend einen müden Euro in eigentlich großartige Wiederaufbauprojekte stecken, wenn ein Weltkulturerbe wie im Falle Dresdens sinnlos in die Gosse geschüttet wird? So denkt mittlerweile auch Günter Blobel, der sein Engagement zumindest für Dresden an den Nagel hängen will. Die Brücke dort hätte man auch kleiner haben können, ohne dass sie alles verschandelt und die Unesco herausfordert wird. Offenbar sind die Herren Milbradt und Co. genauso große Kulturbanausen wie Ulbricht und Honecker. Denen waren auch Schnellstraßen und kurzfristige, meist hässliche Prestigeprojekte auch wesentlich wichtiger als bleibende Werte. Und was ja am Ende stets den Ausschlag gibt, ist die Meinungsdiktatur solcher Politiker. Warum wird Deutschland eigentlich immer nur von geistigen Proleten regiert?
Weltkulturerbe auf den Müll? Der Fall Dresden verrät uns viel darüber, wie es wirklich läuft in diesem Land. Kein Patriotismus, eine große geistige Identitätslosigkeit, kein Bewusstsein für die bleibenden (kulturellen) Werte unseres Landes.


(1060) Wiesner, Ullrich
Tue, 13 March 2007 12:41:14 +0000

Schlossneubau als Klon aus Schloss und "Ballst der Republik" mit spreeseitiger PdR-Fassade und Volkskammersaal im Innern?

Die Planer ticken wohl nicht mehr richtig. Wir sollten doch alle froh sein, die "DDR" verabschiedet zu haben.
Wenn die quacksalbernden Ämter, Stadtplaner und Architekten in Deutschland doch ein einziges Mal den Mut zu einer hundertprozentigen Rekonstruktion hätten!

Kein Wunder, dass angesichts einer drohenden Missgeburt eines (teilweise) wiederauferstandenen Hohenzollernbaus die Spendengelder aus privater Hand so spärlich fließen.

(1059) Burg
Wed, 7 March 2007 22:49:42 +0000

Das Schloß braucht die Kuppel, wie sieht es mit Minaretten aus? Ein Amerika-Haus gibt es ja schon, aber ist dieses wirklich schöner als es der Palast war und wurde es auf Asbest untersucht? Und viele andere zeitgenössische Gebäude?
Nichts gegen den Fernsehturm, aber die gewachsene historische Bausubstanzmitte Berlins gibt es wohl so schnell nicht wieder. Die Zeiten sind auch nicht so danach. Es fragt sich vor allem, wer bestimmt dort und wer wird dort zukünftig leben? Da umschauen, dann bauen, sonst wird's oberflächlich historisierter Museumskitsch für d'Katz.

(1058) Ochantel, Michael
Wed, 7 March 2007 15:22:25 +0000

Macht hin man! Wat freu ick mir dat det Schloss zurück kommt!!
Tausendmal schöner als der Potsdamer-Platz!
Als ehem. Berliner ist das eine Freude!
Im übrigen, Herr Putin hat in Königsberg mehrere Mio. €uros bereit gestellt damit das Königsberger-Schloss wiedererrichtet wird!Nachzulesen in Russland-Aktuel.ru.
Aber wir werden bestimmt schneller sein...

(1057) Colin England
Sat, 3 March 2007 21:55:20 +0000

Gruss aus England!
A wonderful plan.
I was looking at pictures of old Berlin thinking what a tradgedy it was that so much has been lost when i came across the plans to rebuild the schloss.
good luck with it all, it will be a fantastic addition to the Berlin scenery.

(1056) Fehmers, Franz-Josef (53 Jahre)
Sat, 3 March 2007 11:34:08 +0000

Ich habe einen Dauerauftrag über 10 € monatlich bis 31.12.2011 eingerichtet und werde so 570 € zur Wiederherstellung der Fassade des Stadtschlosses beitragen. Warum tue ich das?
Die DDR-Führung hat durch die Sprengung des Stadtschlosses eine oede Brache geschaffen und später versucht, diesen Fehler durch Errichtung eines "modernen" Gebäudes zu kaschieren. Der grundlegende Fehler (Sprengung) soll nun durch die Wiedererrichtung des Stadtschlosses in seiner äußeren Form rückgängig gemacht werden.
Ich verstehe das Jammern darüber nicht. Wollen die Befürworter des Palastes der Republik das Selbstverständnis der untergegangenen DDR in Zerstörung und importiertem Modernismus konservieren?
Die Karl-Marx-Allee erinnert nach meiner Auffassung authentischer an die DDR; für ihre Erhaltung trete ich selbstverständlich ein.
Meerbusch, 03.03.2007

(1055) Berlinfreund
Fri, 23 February 2007 20:51:12 +0000

In einem hat Mohr schon recht: ein gut funktionierendes Veranstaltungshaus mit großen Räumen und vielen Gaststätten war der PdR schon, und er erfüllte sicher die Bedürfnisse breiter Kreise der Bevölkerung. Der schönste Bau war er gewiß nicht, ich kenne ihn noch gut von innen und außen.
Aber das alles ist unerheblich. Er war dem Schloß im Wege, und deshalb mußte er weg. Erst wenn das Schloß wieder steht - abgesehen von allem stadtbildnerischen Gewinn - sind Ulbricht und Konsorten, ist der Kommunismus sichtbar und endgültig besiegt. Ulbricht und seine Kulturbanausen werden nicht das letzte Wort behalten.
Die Sprengung des Schlosses war ein symbolischer Akt, der Abriß des DDR-Palastes ist es auch, und das ist gut so.

(1054) Es lebe die Ästhetik!
Fri, 23 February 2007 10:23:32 +0000

@ Herr Mohr:

Ich empfinde Ihre aussagen als blanken Populismus! Und noch etwas: Das Schloss kommt zurück, ob es Ihnen passt oder nicht, müssen Sie sich damit abfinden! Das hat das DEMOKRATISCH gewählte Parlament entschieden und das ist auch gut so! :-)

(1053) Ralf Wendel, 30
Thu, 22 February 2007 13:18:52 +0000

Hallo. Mir ist schon klar, daß dies ein Gästebuch ist und nicht das Forum. Aber um direkt auf Einträge reagieren zu können, muß ich mich eben wieder HIER melden. Es ärgert mich immer wieder, wenn sich einer der Schlossfeinde aus reiner Langeweile und Meinungslosigkeit gegen irgendeine Art von Rekonstruktion äußert. Wieso sollte der Abriss des PdR das Zusammenfinden von Ost & West behindern? Nur weil der Palast zufällig die Volkskammer der DDR beherbergte? Das Gebäude könnte auch ein altes Kaufhaus sein. Die Gründe warum es beseitigt wird sind wohl die, daß es einfach ausgedient hat, vollkommen häßlich ist, das Erscheinungsbild der Stadtmitte stört und außerdem den Wiederaufbau des Schlosses behindert. Mir kann niemand erzählen, daß er gegen historische, barocke Fassaden ist und diese in irgendeiner Weise als störend empfindet. Was wird denn von Touristen im Urlaub fotografiert oder findet sich auf so ziemlich allen Ansichtskarten? Die schönsten Seiten der Städte. Historische Rathäuser, Kirchen, Plätze und eben Schlösser. Den so oft genannten Rekonstruktionswahn kann ich in Deutschland nicht entdecken. Muß doch um jede Rekonstruktion Jahre und Jahrzehnte gekämpft und verhandelt werden. Was wurde denn seit der Wiedervereinigung in Berlin rekonstruiert, im Vergleich zu modernen Neubauten? Fast nichts! Also hat man auch das Recht in der Hauptstadt, wenigstens im Zentrum, ein mehr oder weniger komplettes Ensemble geschichtsträchtiger Bauten bewundern zu können. Die Postkarten mit Ansichten des rekonstruierten Schlosses werden später mit Sicherheit gerne gekauft und versendet. Auch von den heutigen Gegnern. Warum sind Städte wie Paris, Rom und Lissabon denn so beliebt und bewundert? Nicht wegen ihrer schmutzigen plattenbauähnlichen Wohngebiete an den Stadträndern, sondern ihrer historischen Schönheit und Unversehrtheit wegen. Details, die in den meisten deutschen Städten fast nicht mehr zu finden sind.

(1052) Mohr, Rainer, 57
Thu, 22 February 2007 11:53:50 +0000

Ruinen schaffen ohne Waffen. Pseudodemokratisch bemäntelt(man muss nur die Umfragebasis passend machen). So könnte man das Trauerspiel in Berlins Mitte auch nennen. Das jetzige Ergebnis ist von manchem schon vor Jahren vorausgesagt worden. Nach den Interessen der ehemaligen Nutzer des PdR ist kaum gefragt worden. Dort war mal der schönste und funktionell beste Veranstaltungssaal Berlins. Vieles erinnert an die überhebliche Art und Weise, in der die Reste des Schlosses beseitigt wurden. Wie weit soll der Rekonstruktionswahn denn gehen? Stört nicht auch der Fernsehturm im Hintergrund? Erschreckend ist für mich ebenso der teilweise Hass, mit dem im Forum dieser Website diskutiert wird. Ob das alles dem Zusammenfinden von Ost und West gerecht wird?

(1051) schneider hanns, 69+
Tue, 20 February 2007 10:49:55 +0000

Der Verein Germano-Philia e. V. in Togo unterstützt das Vorhaben ideell auf der ganzen Linie. Bitte zur Einweihung des neuen Schlosses einladen.

(1050) Eosander-Thomas, München (41)
Mon, 19 February 2007 16:41:17 +0000

Schön, daß ein Anfang nun endlich in greifbarere Nähe gerückt zu sein scheint. Ich bin sicher, daß auch die bisherige Zurückhaltung beim potentielllen 'kleinen' Spender - selbst im übrigen Bundesgebiet - überwunden wird, wenn es Zusagen, ordentliche Pläne und einen zügigen Anfang gibt, so daß er sicher sicher sein kann, daß Spenden vergebens sind. Ähnlich der Dresdner Frauenkirche wird das Berliner Schloß irgendwann ein Selbstläufer werden und mit jedem Baufortschritt immer mehr Menschen, selbst bisher eher skeptische, begeistern. Warum auch sollte man ausgerechnet den Berlinern und Brandenburgern das Maß an eigener und - freilich später auch gesamtdeutscher -Geschichte, Identität, Kultur und städtebaulicher Schönheit vorenthalten, das jeder anderen früheren Residenzstadt unseres kulturgeschichtlich so reichen Landes, die nur irgend von einem Wiederaufbauwillen beseelt war, selbstverständlich zugestanden hat.

Ich für meinen Teil werde meine Spendentätigkeit nach nun vollendetem Aufbau der Dresdner Frauenkirche nun gern dem Berliner Schloß zuwenden - und dies umso lieber, wenn tatsächlich die Aussicht bestünde, an diesem Ort eines Tages wenigstens auch wirchtige Teile der wunderbaren und bedeutsamen Innenarchitektur eines Schinkel, eines Erdmannsdorf und deren Kollegen wieder erleben zu können.

Auf daß wir uns alle in absehbarer Zeit wieder an einem weiteren schönen Stück gemeinsamer, hervorragender Kultur in einer gemeinsamen und noch lebenswerteren Hauptstadt erfreuen dürfen.

Mit freundlichen Grüßen aus München

(1049) Thomas Oates
Sun, 18 February 2007 03:42:25 +0000

Ich gehen im Deutsch in 1999, und lieben Deutsch. I am glad to see the palace being rebuilt, and taking its place in history once again. Sorry for my bad german, but I love the country and the people when I visited there. I hope to see the palace when its finished and a progress report on its stage of its progress over the next few years.

(1048) Ralf Wendel, 30
Sat, 17 February 2007 09:24:03 +0000

Ganz wunderbar, die Spendenuhr! Wie schon einer meiner Vorredner gesagt hat, fehlt jetzt nur die Sicherheit, daß das Schloss auch tatsächlich bald kommt. Denn was da in Potsdam passiert ist, hält bestimmt vorläufig so einige Schlossfreunde vom Spenden ab. Aber mit dem sichtbaren Zuwachs, gibt man doch schon viel lieber etwas ab. Danke!

(1047) Berlinfreund
Sat, 17 February 2007 08:01:10 +0000

Zwei Stellen hinter dem Komma sind zu wenig. Wer z.B. 1000 € spendet, wäre sicher erfreut, wenn er das schon in der Spendenuhr erkennen könnte. Es erhöht die Spenderbereitschaft ungemein, wenn man auch seinen eigenen Beitrag daran erkennen kann.