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Wilhelm von Boddien


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(2721)
(1221) Bentheim
Tue, 10 July 2007 15:11:46 +0000

Berlin bekommt sein Stadtzentrum wieder!!!
Das Schloss kann sich in Europa doch sehen lassen!
Vorbei die DDR-Zeiten!
Viva la Preussen

(1220) Ralf Wendel
Mon, 9 July 2007 21:19:25 +0000

An den Seitenbetreiber.

Hallo. Mit den Potsdamer Pseudo-Aktien spricht man aber viel mehr spontane Spender an. Zehn oder zwanzig Euro kann eigentlich jeder mal locker machen. Die Bausteinbriefe für 250 Euro leisten sich aber wohl eher nur wirkliche Liebhaber des Stadtschlosses. Es muß doch eine Möglichkeit geben das große Touristenaufkommen Berlins zu nutzen und Spenden zu entlocken. Vielen Dank!

(1219) bas zweng 47
Mon, 9 July 2007 19:32:49 +0000

Meine lieben Schlossfreunde,
Ich mag auch keine Betonkloetze in der Stadt und lese im Stadtpark auch lieber momentan mein Moby Dick von Herman Melville aus. Aber jemandem den Mund nachreden oder etwas nachmachen ist keinen Verdienst (und sogar verboten). Das ist in der Politik so und auch in der Baukunst. Gerade kritische und reizende (und nicht beleidigende oder arrogante) Bemerkungen miteineinader gibt einen kritischen Entwurf. Nochmals, es ist noch kein einziger Stein gelegt worden. Waere doch uebrigens nicht schlecht wenn euer Gysi in 2015 auf dem Balkonschloss neben unser Koenig Alexander steht und euch allen zuwinkt!
Gruess aus Holland

(1218) sebastian
Sun, 8 July 2007 19:18:47 +0000

ich finde die idee von herrn wendel wirklich sehr gut!! Das könnte doch echt klappen! Aktien könnten uns wirklich helfen bitte denkt doch mal darüber nach!



(1217) Erich-Delattre, Markus 40
Sun, 8 July 2007 10:26:58 +0000

Der Baubeschluss für das Humboldt-Forum im Berliner Stadtschloss ist m.E. eine gute Nachricht für Berlin. Langfristig ermöglicht das neue Humboldt-Forum eine Wiederherstellung maßvoller Stadträume und eine Wiederbelebung der Berliner Mitte. Ich erlaube mir mich an dieser Stelle kurz direkt an Herrn Zweng(?) zu wenden. Der niederländische Teil meiner Familie befürwortet den Bau des Humboldt-Forums im Berliner Stadtschloss. Der Wunsch einer lebenswerteren (Um-)Gestaltung der autogerechten Stadtzentren der 60er und 70er Jahre ist für sie mehr als nachvollziehbar. Ihrer Meinung nach verdeutlicht dieses bürgerschaftliche Engagement für die Stadt auch eine Rückkehr nach Europa, ein weiteres Stück europäischer Vernetzung. Welcher niederländische Fahrradfahrer würde sich wohl für den Erhalt autogerechter Beton- und Asphaltwüsten engagieren? Nein, Herr Zweng rigide Moral und angestrengte Verachtung bewirken sicher nichts Gutes. Vielleicht sollten Sie einmal ein Buch von Cees Nooteboom lesen.

(1216) Ralf Wendel, 30
Sun, 8 July 2007 05:54:19 +0000

An den Förderverein Berliner Schloss e.V.

Guten Tag!
Sie haben ja sicher mitbekommen, daß in direkter Nachbarschaft, in Potsdam, ebenso versucht wird das Stadtschloss zu rekonstruieren. Der dort ansässige Verein "Mitteschön" hat kürzlich, um den Spendenfluss etwas anzutreiben, sehr ansprechend gestaltete, symbolische "Schloss-Aktien" auf den Markt gebracht. Aber da erzähle ich Ihnen sicherlich nichts neues. Laut Berichten des Vereins verkaufen sich diese Spenden-Aktien in den Werten von 10, 20, 50 & 100 Euro sehr gut, sodass über eine zweite Auflage mit der Druckerei verhandelt werden soll. Wäre das nicht auch eine Idee für Berlin? Wenn ich da alleine an die unzähligen Souvenirläden denke. Die könnte eine solche Aktie doch auch anbieten. Bei dem Aufkommen an Touristen, gingen die bestimmt weg wie warme Semmel. Vielen Dank!

(1215) Dominik Dietz (25)
Sat, 7 July 2007 23:51:19 +0000

@bas zweng:

Sie glauben doch nicht im Ernst, dass dieser Beschluss (2 mal vom Bundestag bestätigt) tatsächlich noch gekippt wird, oder????
Wenn nicht gerade die SED die nächste Bundestagswahl gewinnt, wird das Schloss gebaut und an dieser Stelle ein Zitat eines in Berlin ansässigen Politikers (Herrn Wowereit, SPD): "Und das ist auch gut so!"

Schönen Abend noch....

(1214) bas zweng 47
Sat, 7 July 2007 23:17:00 +0000

Mein lieber - anonyniem natuerlich - Berlinfreund, ja stimmt, die Entscheidung ist gefallen. Aber wer in der Wirtschaft taetig ist, weiss dass manche Entscheidungen zurueckgenommen oder geandert worden sind. (Wissen Sie auch). Es gibt viele (Auto)Modelle, Plannungen zB. die gestrichen sind. Und hier hat man noch keinen einzigen Stein gebaut. Und in der Politik, ja, da dreht man viel mehr hin und her als in der Wirtschaft. Gruesse aus Holland

(1213) D.Sharan H. 32 J.
Sat, 7 July 2007 17:03:39 +0000

Dem widerspreche ich vehement.Es ist schon abenteuerlich mit welcher Argumentationsweise immer wieder versucht wird das Projekt einer Fehlweise zuzuführen.Und ist es nicht müßig in der Diskussion auf der Stelle zu treten?Die Entscheidung steht!Zum Thema Schönheit: Sicher, das liegt zweifelsfrei immer im Auge des Betrachters.Ohne wenn und aber!Nur ist es doch interressant, dass in der langjährigen Disskussion niemand den PDR als wunderschönen Bau bezeichnet hat.Das spricht für sich.Stattdessen werden haarsträubende Argumente angeführt.Man wolle Zeugnisse der ehemaligen DDR tilgen, das ganze sei zu teuer usw.Oder man greift in die Allgemeinheit und behauptet, wir hätten einen gestörten Umgang mit unserer Geschichte.Nun denn, ich möchte nicht für andere sprechen; ich für meinen Teil distanziere mich von solchen Aussagen!Das zu errichtende Humboldt-Forum wird in einer Weise für sich sprechen die viele aufgeführten Argumente der"Gegner"ad absurdum führen wird.Deshalb bleibe ich entspannt und warte ab!
Anbei geht es im Moment auch nicht darum einen barocken Palast auch nach innen hin wieder zu errichten, das bleibt späteren Generationen überlassen.Aber wohl um die Wiederherstellung eines gewachsenen Architekturensembles.Vergleiche ich den Schinkelplatz mit dem ehemaligen DDR-Aussenministerium mit dem Platz von heute und der nach aussen hin widererrichteten Kommandantur, erkenne ich wohl die Bedeutsamkeit für den Gesamteindruck der historischen Mitte dieser wundervollen Stadt!
Wohl kein weiterer Platz dieser Stadt ist in diesem Maße bedeutungsvoll, national wie international.Allein deshlab schon war das Parlament als Entscheidungsträger eine richtige Vorgehensweise; wie ich meine!
Mit besten Grüssen...

(1212) S.Hartmann
Sat, 7 July 2007 16:21:25 +0000

Meine Antwort steht im Forum.
Ich hätte es wohl gleich anführen sollen, naja, also jetzt.
Natürlich können die Fenster verhangen werden und abgedunkelt, doch wiederspricht das nicht der Idee eines schönen großen lichtdurchfluteten Barocksaales?
Das neue Museum in Paris(Musée du quai branly), welches mit dem ethnischen Museum in Dahlem vergleichbar ist, hat schwarz getönte Scheiben und ist im allgemeinen relativ dunkel gehalten, um eben die empfindlichen Naturfarben der Naturvölker zu schützen.
Ich glaube der BDA hat auch noch mehr gute Argumente vorgelegt.

Sie sehen meiner Meinung auch in anderen Bereichen zu kurz, sie beziehen alles immer nur auf das "Schloss", aber was dieser schwache Nachbau mit sich ziehen kann, das blenden sie aus. Die ganze Diskussion das wir heutzutage immer mehr im Stande sind Gebäude immer und überall nachzubauen, kann zu einem Werteverlust der Originalsubstanz führen. Diskussionen darüber werden schon seit langem in der Denkmalpflege geführt.
Und dieser Nachbau wird der künstlerischen Qualität des einstigen Gesamtkunstwerkes Schloss sicher nicht gerecht werden können.

(1211) Knut
Sat, 7 July 2007 15:18:20 +0000

Ich gebe Berlinfreund recht.
Es ist wirklich eigenartig, daß manche noch nicht mitbekommen haben, daß längst alles entschieden ist. Die Mehrheit ist nun mal für das Humboldtforum und deshalb wird es kommen.
Natürlich wird es bis zum Baubeginn immer noch einige "Spaßvögel" geben, die ein Hochhaus, ein Parkhaus, einen Kirmesplatz oder einen Park fordern.
Teilweise werden die absurdesten Gründe genannt, warum im Schloß kein Museum untergebracht werden kann: Das Schloß hat Fenster, durch die Licht eindringen und die Kunst zerstören könnte. Mensch, habe ich gelacht, als ich das gelesen habe. Das Schloß war vor der Zerstörung ein riesiges Museum in dem unzählige lichtempfindliche Kunstwerke ausgestellt waren. Doch man hatte Vorhänge (das kennt heute wahrscheinlich keiner mehr). Außerdem kann man das Glas bedampfen, so daß es Licht und UV undurchlässig wird.
..In einem Schloß kann kein Museum untergebracht werden... tsss. Die Franzosen und Italiener werden sich totlachen, wenn sie das lesen.

(1210) S.Hartmann
Sat, 7 July 2007 14:39:53 +0000

"Bund Deutscher Architekten fordert ergebnisoffenen Architektenwettbewerb für den Schlossplatz

Die derzeitige Diskussion über die Bebauung des Schlossplatzareals ist von einer Unbestimmtheit charakterisiert, die der architektonischen und städtebaulichen Rolle des zentralen Ortes in Berlin nicht gerecht wird: Größter Hemmschuh für eine Neubebauung ist die Finanzierung des Gebäudes, das entsprechend dem Bundestagsbeschluss in Kubatur und Anmutung des Stadtschlosses mit barocken Fassaden auf der Nord-, West- und Südseite sowie dem Schlüterhof wieder aufgebaut werden soll.

Die Neubebauung des Schlossplatzes muss durch seine architektonische und städtebauliche Qualität die Museumsinsel als Freistätte der Kunst und Wissenschaft angemessen ergänzen. Für diese identitätsstiftende Wirkung reicht ein wiedererrichtetes "Stadtschloss" als Vorhangfassade im historischen Gewand nicht aus - eine bloße Ähnlichkeit zwischen Original und Nachbildung, die keine inhaltliche Verbindung zwischen Fassade und innerer Raumstruktur aufweist, wird allenfalls den Verlust des historischen Gebäudes festschreiben. Dass die Kuppel über dem Hauptportal erst später errichtet werden soll, ist Symptom für die nicht zu finanzierende vorbildsgetreue Rekonstruktion der einst stadtraumprägenden Kubatur.

Die barocke Fassadengliederung schränkt zugleich das Museumsprogramm unnötig ein - aufgrund der baulichen Restriktion durch die historischen Fassaden wäre die weltweit bedeutende Dahlemer Sammlung der außereuropäischen Kunst und Kultur in einem Kellergeschoss unterzubringen. Dies wird weder der Sammlung noch der Vorgabe an ein besucherfreundliches Museum gerecht.

Vor dem Hintergrund des limitierten Finanzbudgets und der fraglichen Umsetzbarkeit einer Rekonstruktion plädiert der BDA für die Auslobung eines internationalen und bezüglich der Fassadengestaltung ergebnisoffenen Architektenwettbewerbs. Denn nur im Wettbewerb unterschiedlicher architektonischer Lösungen kann fundiert beurteilt werden, ob für den Raumbedarf des Humboldt-Forums eine architektonische und städtebauliche Realisierung erreicht wird, die dem kulturhistorischen Anspruch des Ortes gerecht wird.

Beispielhaft wären hier die Architektenwettbewerbe für die Bundesbauten zu nennen, die in eindrucksvoller Weise belegen, dass derartige Verfahren zu architektonisch hochwertigen Gebäuden führen. Analog hierzu ist für die Neubebauung des Schlossplatzes ein zweistufiger Architektenwettbewerb zu empfehlen: Aus einer Vielzahl von Ideen der ersten Stufe werden maximal 50 Teilnehmer nominiert, die in der zweiten, honorierten Wettbewerbsstufe ihre Arbeiten konkretisieren. Der BDA ist überzeugt, dass nur in Form eines Wettbewerbs eine Gestaltung für das Humboldt-Forum gefunden werden kann, die den bildungs- und kulturpolitischen Charakter der Museumsinsel in überzeugender Weise ergänzt.
Referat für Presse- und
Öffentlichkeitsarbeit
Public Relations

Dr. Olaf Bahner "
Zitat BDA 14.02.2007

Viele Austellungsgegenstände der ethnischen Museen sind lichtempfindlich und daher nicht für barocke, lichtdurchflutete Räume geeignet.

(1209) Berlinfreund
Sat, 7 July 2007 13:58:18 +0000

Ich frage mich, warum in dieser Diskussion der Schnee von gestern, längst geschmolzen, immer noch virtuell herumgeschippt wird. Der Palast ist Geschichte, der Kampf samt sämtlicher Argumente für oder gegen das Schloß ist Geschichte. Es ist sinnlose Vergeudung von Hirnschmalz, diese Uralt-Debatte immer wieder anzufangen. Es ist vorbei und das Barockschloß - und nicht nur die Fassade - so gut wie da.
Eine aktuelle und sinnvolle Diskussion ist einzig und allein, was in das Schloß hineinkommt und vor allem wie die Ostfassade aussehen soll. Da scheint noch Veränderungs- und Einflußmöglichkeit zu bestehen, und darauf sollten sich jetzt alle Anstrengungen ausrichten. Meiner Meinung nach wäre eine modernistische Stahl-Glas-Schuhkastenarchitektur im Osten (so wie der ehem. "Palast" ) schlimm und eine Verunstaltung des ganzen Projektes. Das wäre so wie Schwarzwälder Kirschtorte mit Meerrettischsenf obendrauf. Es gibt wohl nur zwei Möglichkeiten: entweder Wiederaufbau der Renaissancefassade oder eine Front im schlichteren barocken Stil, aber zum Schlüterschloß passend. Eine Fassade etwa wie am Potsdamer Platz, wäre ein schlechter Witz.

(1208) Ralf Wendel
Sat, 7 July 2007 09:57:34 +0000

@ S. Hartmann.

Hallo. Natürlich ist Schönheit eine subjektive Sache. Ich habe auch nie das Gegenteil behauptet. Klar bringe ich immer wieder den Barock ins Spiel. Nicht als Argument, sondern weil es hier eben um ein Bauwerk aus dieser Stilrichtung geht. Es hätte keinen Sinn über bunte Fachwerkhäuser zu schwärmen, weil diese in Berlin nicht zur Debatte stehen. Auch wenn es den Anschein erweckt hat, ich bin kein Feind moderner Architektur. Es sollte eben nur immer der passende Ort für die jeweilige Form gefunden werden. Die Architekten von heute haben wahrscheinlich Angst, daß sie durch zu viele Rekonstruktionen ihren Job verlieren oder ihre eigenen Ideen nicht präsentieren können. Deshalb sind sie auch durch die Bank weg gegen Rekonstruktionen. Ich meine nur, und das ist MEINE SUBJEKTIVE MEINUNG, daß in einem historischen Umfeld eine Glassfassade eher stört. Durchaus gibt es auch ansprechende Bauten von heute. Auf den neuen Stadtteil von Hamburg feue ich mich auch schon. Der Chicago Square bekommt sogar eine Reihe von Wolkenkratzern. Aber dort passen sie auch hin und dort gefallen sie mir auch. Der neue Potsdamer Platz gefällt mir. Wer hätte das gedacht. Und die Umsetzung der 10 geplanten Hochhäuser auf dem Alexanderplatz ist sicher auch interessant. Aber doch bitte nicht auf dem Schlossplatz! Vielen Dank!

(1207) Bartholdy
Fri, 6 July 2007 19:01:25 +0000

An die Vorredner:
Architekten sollen entscheiden wo was wie gebaut wird?
Hoffentlich wird das nie der Fall sein! Ich erinnere mich noch gut an die Forderung der Architekten die vorgeschriebene maximale Traufhöhe von 22m in der Friedrichstadt fallen zu lassen, damit dort Wolkenkratzer nach New Yorker Vorbild hochgezogen werden können. Die Politiker haben sich aber durchgesetzt und so blieb die Friedrichstraße wenigstens von der Höhe erhalten. Von der Architektur möchte ich mal besser nicht sprechen. Da waren selbst belanglose Gründerzeithäuser mit ihrem reichen Fassadenschmuck einfach schöner, wie man auf alten Ansichtskarten sehen kann!
Jaja, Berlin ist zu 99,9% eine Stahl, Glas und Betonwüste, daran wird selbst das Schloß nichts ändern können.
Wie war das noch? Früher (vor 100 Jahren) wurden Architekten von der Bevölkerung noch gefeiert, wenn sie etwas neues entworfen haben. Heute hagelt es Bürgerproteste und Unterschriftensammlungen um einen neubau zu verhindern.

Liegt das nun an der Bevölkerung oder an den Architekten, die unfähig sind schöne harmonische Architektur zu entwerfen? Ach ja, ich vergaß: Schönheit ist subjektiv. Selbst wenn 99% ein Gebäude häßlich finden und nur 1% findet es schön, dann kann es durchaus schön sein.

Wie dem auch sei:
Wenigstens entsteht inmitten der Berliner Betonwüste eine kleine Oase der Schönheit mit dem Schloß, dem Lustgarten und dem Weltkulturerbe Museumsinsel.
Auf das es jetzt zügig weitergeht.

(1206) S.Hartmann
Fri, 6 July 2007 17:47:40 +0000

Vielen Dank für die Unterstützung aus Holland. Ich bin auch der Meinung das die Besetzung der Expertenkommission zu Politikerlastig war. Historiker/Denkmalpfleger und Architekten hätten mehr Einfluss haben müssen.
Ich glaube zwar: etwas wieder herzustellen ist schon eine Leistung, aber gerade in heutigen Zeiten, in denen Deutschland ökologisch sein will, muss einfach mit dem Bestand gearbeitet werden, da wo es geht.
@Wendel: Schönheit ist eine sehr subjektive Sache. Ich stelle den Barock ästhetisch nicht höher als irgendeinen anderen Stil, denn jede Epoche hat seine Juwelen hervorgebracht. Wenn sie sich auf wenige Stile beschränken, ist das allein ihre Meinung und kein Argument(auch wenn sie es immer wieder gern erwähnen und damit den Anschein eines solchen erwecken wollen).


(1205) bas zweng 47
Fri, 6 July 2007 15:53:38 +0000

Ja, Herrn Wendel, jetzt kommen wir ein bisschen zueinander. Das ist mit dem Beschluss ueber den Palast leider nicht so gegangen. Ja, Architekten sollen entscheiden, nicht Politiker. Sie haben recht, in der Vergangenheit sind nicht immer schoene Gebauden entstanden. Daraus hat man doch jetzt gelernt anno 2007. (Ich selber bin im Bauwesen taetig) Ich haette mir gewuenscht eine Aenderung des Palastes. Tut Recht an der Geschichte und Architektur. Keine Gewinner, keine Verlierer. Sie wissen genau wie ich, Deutschland will nichts mehr mit der DDR zu tun haben und deshalb reisst man einfach den Palast ab. Uebrigens weiss ich das viele Architekten aus Holland bei euch Entwuerfe machen und gemacht haben. Den Reichstagskuppel zum Bespiel. Etwas (wieder) nachmachen ist naehmlich keinen Verdienst!
Gruss aus Holland

(1204) Ralf Wendel, 30
Fri, 6 July 2007 15:09:19 +0000

@ Herrn Bas Zweng.

Guten Tag! Wieso eigentlich, pochen Sie laufend darauf, daß Architekten über den Schlossplatz hätten entscheiden sollen und nicht die Volksvertreter??? Sind Sie selber ein Architekt? Diese Berufsgruppe ist auch nicht allwissend oder unfehlbar. In der Vergangenheit wurden, gerade von vielen Architekten, fiese Fehler begangen. Der Wiederaufbau des Berliner Schlosses war seit vielen Jahrzehnten ein tiefer Wunsch großer Teile der Bevölkerung. Es wurde lange darum gekämpft und schließlich ein Sieg errungen. Die Politiker haben sicher keine Ahnung wenn es um Architekturfragen geht. Aber in diesem konkreten Fall haben sie wirklich einmal im Namen des Volkes entschieden. Zumindest für die Mehrheit. Daß man es nicht allen recht machen kann, ist leider eine Tatsache. Die Paulinerkirche in Leipzig wird auch nicht wieder errichtet. Das Areal wird nun modern bebaut. Nach Plänen eines niederländischen Architekten ;-) Manchmal gewinnt man, manchmal verliert man. Viele Grüße nach Holland!

(1203) wasser
Fri, 6 July 2007 13:47:06 +0000

@ schlossfreund

ich stimme ihnen vollkommen zu. die schlossapotheke ist zudem ganz wichtig, um eine angemessene verbindung zwischen der barockfassade und der modernen ostfassade herzustellen. eine schlichte,modere fassade aus glas etc. direkt an die historische barockfassade mit ihren vielen schmuckelementen zu setzen scheint mir bei diesem gebäude ein zu krasser und deshalb unschöner bruch zu sein.
die fassade der hofapotheke stellt durch ihre schlichtheit einen schönen und vertretbaren übergang zwischen alt und neu her.
auf dieser hp habe ich irgendwo gelesen, dass der finanzielle aspekt zu vernachlässigen sei, da die schlichte fassade des ostflügels sogar günstiger sei???
jetzt zu dem argument blickrichtung. es ist eindeutig der fall, dass die schlossapotheke von der schlossbrücke aus gesehen die neue ostfassade verdecken würde, was positiv ist. auch vom lustgarten aus gesehen ist das der fall. ein weiteres argument für die schlossapotheke ist, dass man wenn man auf der spree mit einem ausflugsschiff fährt, neben der modernen fassade aus glas und stahl etwas vom historischen schloss sieht. es darf doch nicht sein dass man von der spree aus gesehen nicht mitbekommt, dass es sich hierbei um das berliner stadtschloss handelt.


(1202) bas zweng 47
Fri, 6 July 2007 13:30:48 +0000

Herr Dietz und andere 'Schloesser', die Entscheidung wurde tatsaechlich von einer Mehrzahl der Politikern genommen, nicht von Architekten, die fuer eine Veraenderung des Palastes geraten haben. Politiker als Architekten. Das ist doch zum heulen.

(1201) Dominik Dietz (25)
Fri, 6 July 2007 10:03:14 +0000

@ Herrn Wendel:

Ich bin voll und ganz Ihrer Meinung!!! Es wäre sehr wünschenswert, dass die Städteplaner Deutschlands mal über mehr Rekonstruktionen nachdenken würden, anstatt 08/15 Glas-Beton-Klötze auf bedeutende Plätze zu bauen. Ich selber lebe in Wuppertal und diese Stadt wurde im Krieg fast total zerstört. Jedesmal wenn ich alte Postkarten sehe, könnte ich heulen, wenn ich drann denke wie die Stadt heute aussieht. Nur 50er, 60er, 70er Jahre Bauten in der Innenstadt. Einfach fürchterlich.

Zum Schloss:

Ich bin über glücklich, dass es nun, wenn auch nicht ganz original getreu, wiederentsteht! Ich erwarte sehnsüchtig den Tag der Grundsteinlegung bzw. der Fertigstellung!.

@ Unseren niederländischen Nachbarn:

Die Wiedererrichtung des Schlosses war ein Entscheid, eines demokratisch gewählten Parlaments, nach Empfehlung einer Experten Kommission.


(1200) Schlossfreund
Fri, 6 July 2007 01:19:17 +0000

An Herrn von Boddien:
Sie haben begründet, warum die Ostfassade nicht historisch wiederhergesellt werden kann (Gummischloss usw.). Aber wäre es nicht ein Kompromiss, dass wenigstens die Schlossapotheke wieder aufgebaut wird. Das Schloss steht nicht parallel zu der Straße Unter den Linden und die Apotheke könnte zumindest aus der Blickrichtung der Schlossbrücke, den modernen Anbau verdecken.
Da die letzte Hürde, wie Sie sagen, für den Schlossaufbau genommen wurde, könnte Ihr Verein nun auch auf die Gestaltung der Ostfassade Einfluss nehmen und sich für die Rekonstruktion der Schlossapotheke einsetzen.
Zitat:
"Hüten wir uns, den mühsam gefundenen Kompromiss schon jetzt zu gefährden.

Der Zeitpunkt für die Architekturdebatte ist nach den Ergebnissen des Wettbewerbs gekommen, also noch vor dem Baubeginn. In der Auseinandersetzung mit diesen Ergebnissen sehen wir die bessere Chance einer sachlichen Auseinandersetzung dazu."

Ich denke, dass das die falsche Überlegung ist. Natürlich darf man nicht gleich zuviel fordern, weil man dann wahrscheinlich gar nichts bekommt. Aber eine deutliche Position, vor dem Architekturwettbewerb, zu Teilen der Ostfassade, kann vorbeugend wirken und schlimmes verhindern, sodass "Experten" wie Tiefensee das Arial der Schlossapotheke für den Architekturwettbewerb außen vor lassen.
Zitat:
"Beim anstehenden Architektenwettbewerb zur Gestaltung des Humboldt-Forums seien die Teilnehmer aufgefordert, die Geschichte "erlebbar" zu machen. Eine Möglichkeit biete sich an der Ostseite des geplanten Humboldt-Forums, deren architektonische Gestaltung noch offen ist."

Ich schätze ihre Arbeit sehr. Würde mir aber wünschen, dass Ihr Verein die bisherige, in der Öffentlichkeit scheinbar distanzierte und gleichgültige Position zur Ostfassade ändert. Es war richtig, dass Sie sich zu diesem Thema, zu Zeiten als der Wiederaufbau des Schlosses noch nicht so sicher war wie er jetzt zu sein scheint, „zurückgehalten“ haben.

Geschickte Vorgehensweisen, wie z.B. bei dem Thema Schlosskuppel, lassen mich hoffen, dass ihrerseits auch ein lenkendes Engagement bei der Ostfassade stattfindet.


(1199) bas zweng 47
Thu, 5 July 2007 22:24:29 +0000

Sie sagen es Herr Sharan (und Herr Wendel), wohlfuelen in einer historischen Stadt. Wenn jeder Mensch da in aller Freiheit und Frieden leben kann, ja. Ich denke das die Menschen in dem vom Krieg zerstoerten Stadt Rotterdam sich genauso wohlfuelen - oder nicht - , als die in Amsterdam. Menschen machen und bestimmen die Atmosfaere. Es heisst doch immer 'der Berliner Schnautze', der Wiener usw.' (Protzerige) Gebaeuden sind da voellig uninteressant. Nochmals, man moechte nichts mehr mit der DDR zu tun haben. Deshalb. Eine angeneheme Nacht.

(1198) D.Sharan H.
Thu, 5 July 2007 21:55:47 +0000

Der Meinung meines Vorredners (R. W.) schliesse ich mich an.Und ich erachte das ebenso wenig als naiv.Eher als gewachsenes Bewusstsein dieses kunsthistorischen, architektonischen Ensembles.Dieses wird mit der Errichtung des Humboldt-Forums wieder eine vorläufige Vollendung finden; so hoffe ich.Sicher wäre es nicht angebracht dieses Projekt auf eine reine Architekturfrage zu beschränken; was auch zu keiner Zeit so war!Andererseits täte es vielleicht ganz gut diese Diskussion weniger ideologisch zu führen.Es geht nicht um die Idealisierung der Hohenzollern-Herrschaft, o.Ä.!Aber als Mensch fühle ich mich wohl und weitaus mehr angesprochen in der historischen Mitte dieser Stadt.Macht mich das zu einem unmodernen Menschen?

(1197) Ralf Wendel, 30
Thu, 5 July 2007 21:16:05 +0000

Hallo Herr Mohr. Meine Auffassung ist keineswegs naiv. Selbst Gerhard Schröder hat gesagt, das Schloss solle rekonstruiert werden, weil es schön ist. Es werden nur immer wieder falsche Gründe vorgeschoben, gegen das neue Schloss zu sein. Viele der ehemaligen DDR-Bürger fühlen sich wahrscheinlich beleidigt oder angegriffen, weil ein Teil ihres geliebten alten Staates beseitigt wird. Neben die Museumsinsel und den Dom gehört einfach wieder ein barocker Bau. Viele Leute tun immer so, als müssten sie das Schloss selber bezahlen. Als wäre es unvernünftig das Schloss zu rekonstruieren. Viele Leute waren auch gegen den Wiederaufbau des Schlosses in Braunschweig. Weil dafür einige Bäume gefällt werden mussten und weil das Schloss Teil eines neuen Einkaufszentrums ist. Mir aber ist das heutige Ergebnis viel lieber als gar kein Schloss oder der langweilige Park, der bis zum Baubeginn in Braunschweigs Mitte lag. Zu Herrn Bas Zweng muss ich noch anmerken, daß nicht jeder "junge" Mensch auf poppige Architektur aus Glas und Stahl steht. Der PdR ist auch keineswegs mit den "richtigen" Palästen zu vergleichen. Der Name "Palast" war eh von Anfang an ein schlechter Witz. Er ist in keiner Hinsicht irgendwie prunkvoll oder künstlerisch wertvoll wie, zum Beispiel, Neuschwanstein. Mit "ausgedient" meinte ich auch den gesamten Architekturstil der ersten Nachkriegsjahrzehnte. Naiv oder nicht. Das ist eben meine Meinung. Die Politik interessiert mich in diesem Zusammenhang recht wenig. Ich muß mich in einer Stadt wohlfühlen. Das fällt mir in einer schönen, historischen Umgebung einfach leichter als in einem 08/15 Stadtbild der 50er bis 70er Jahre. Vielen Dank.

(1196) Bernd Peer 45
Thu, 5 July 2007 20:29:45 +0000

Grossartig, endlich wird das Schloss gebaut!

(1195) bas zweng 47
Thu, 5 July 2007 18:11:39 +0000

Herr Wendel, von jungen modernen Deutschen haette ich eigentlich eine andere Auffassung erwartet. Ich bin auch auf Romantik eingestellt(fragen Sie meine charmante Frau) aber es soll doch auch noch bezahlbahr bleiben. Und dann sagen Sie 'der Palast hat ausgedient'. Aber Herr Wendel, wo sind wir denn? Da sollten wir ja fast alle Schloessser auf der Welt abreisen. Um mit Neuschwanstein anzufangen.Euhh? Ja! Aber das Schlimmere an alles ist das leider viel zu viel Politiker denken wie Sie, Herr Wendel. Einen aufrechten Gruss aus dem bescheidenem Holland

(1194) Mohr, Rainer, 57
Thu, 5 July 2007 17:45:34 +0000

Aber Herr Wendel, bei allem Respekt. Das Thema PdR/Schloss auf reine Architekturfragen zu beschränken, ist doch naiv. Natürlich steckt in der Sache ein hochpolitischer Aspekt. Sehen Sie sich doch mal die Beiträge im Gästebuch und im Forum an.

(1193) Ralf Wendel, 30
Thu, 5 July 2007 14:38:30 +0000

Hallo. Wie schon einer der Vorredner gesagt hat, geht es beim Wiederaufbau des Schlosses nicht um die Tilgung eines Aspektes der politischen Geschichte. Der "Palast der Republik" kommt weg, weil er ausgedient hat, grottenhässlich ist und im historischen Stadtteil Berlins nicht das geringste zu suchen hat. Mir ist es auch aus heutiger Sicht relativ egal, ob das Schloss damals von den "bösen" Preussen erbaut wurde oder nicht. Es kann an diesem Ort, oder sonst irgendwo in Deutschland, keine schönere oder ansprechendere Architektur geben als die des Vorkriegszustandes. Barocke Fassaden sind in ihrer Schönheit und künstlerischen Gestaltung von der, so genannten, modernen Formensprache niemals zu erreichen. Es sollte noch viel mehr Projekte dieser Art in Deutschland geben. Der Abriss des technischen Rathauses in Frankfurt/Main, mit anschliessender Rekonstruktion von Teilen der Altstadt, ist auch ein überaus positives Signal. Kein anderes Land der Erde wurde je so stark zerstört wie Deutschland. Also finde ich es einfach nur unangebracht darüber zu lachen, wenn sich die Deutschen ein kleines Stück ihrer Vorkriegsgeschichte zurückholen. Die meisten Bauten aus der DDR-Zeit stehen ja leider noch. Deshalb braucht sich auch niemand darüber zu beschweren, wenn mal eines beseitigt wird. Vielen Dank.

(1192) bas zweng 47
Thu, 5 July 2007 13:39:57 +0000

Einige hier haben noch nicht recht begriffen dass das Dritte Reich die dunkelste Kapittel der deutschen Geschichte war. Hieraus ist u.a. der Palast entstanden. Ist nun mal so. Ich kann dann noch immer nicht begreifen das eine vielzahl, abstudierte und akademisch gebildete Parlementarier in Deutschland fuer den Wiederaufbau entschlossen haben und letztendlich fuer Preussen und den feodalen ExilKaiser waehlen. Gebauden aus dem Dritten Reich reissen wir auch nicht ab. Politiker als Architekt! Ja, die hat Deutschland schon mal gehabt und die Erfahrung wissen wir. Der Palast sollte man architectonisch anpassen. Fragen wir den Architekten! Das ist keine Schande an der Geschichte.

(1191) S.
Thu, 5 July 2007 12:42:19 +0000

WEG MIT DEM PALAST!!! Bald ist er weg!!!! ENDLICH!!!! Wir können alle froh sein das die dunkle Seite Deutschlands endlich weg ist!!! Schei... SED, Nieder mit dem Palast der Rebublik! Es lebe die Freiheit

Viva Preussen

(1190) S.Hartmann
Thu, 5 July 2007 12:01:59 +0000

.Ja denken Sie allen Ernstes, dass es bei diesem Projekt um die Tilgung eines Aspektes der deutschen Geschichte geht?

Sicher geht es nicht um die Tilgung von Geschichte, doch zeigt es auch unseren verkrampften Umgang mit ihr. Der komplette Abriss ist aus geschichtlichen, ökologischen und auch ästhetischen Gründen falsch.

(1189) D.Sharan H. 32 J.
Thu, 5 July 2007 00:17:30 +0000

An den vorangeganen Einträger.
Mit dieser Aussage disqualifizieren Sie sich selbst!Schade, dass durch solche Äusserungen die ganze Diskussion immer wieder auf ein solches Niveau zurück geht.Ja denken Sie allen Ernstes, dass es bei diesem Projekt um die Tilgung eines Aspektes der deutschen Geschichte geht?Dann haben Sie in der Tat das Ganze nicht verstanden!Auf Ihre Aussagen im Jahr 2013 wäre ich sehr gespannt!
In diesem Sinne, ich freue mich auf den baldigen Baubeginn und hoffe auf eine Fertigstellung in 2013.
Beste Grüsse...

(1188) bas zweng 47
Wed, 4 July 2007 22:41:07 +0000

Ja ja, was die hiesige BRD mit dem Palast der Reublik jetzt macht, machte damals die ehemalige DDR mit dem ehemaligen Palast auch. Deutschland will alles was erinnert an der DDR wegmachen.

(1187) Sack, Klaus -42
Wed, 4 July 2007 14:37:33 +0000

Ich freue mich, dass es endlich voran geht mit dem Vorhaben!
Denke aber, dass viel zu wenig Werbung für den Wiederaufbau gemacht wird. Viele Menschen, auch Berliner, wissen gar nichts von dem Vorhaben. Ich hoffe, dass die 80 Millionen Euro zusammenkommen!

(1186) Hildebrandt
Fri, 29 June 2007 14:03:02 +0000

Zu dem Film "Andreas Schlüter":

Die Szenen aus dem Film, in denen das Stadtschloss zu sehen ist (Treppenhaus etc.)sollten auf Ihrer HP gezeigt werden.
Somit könnten Sie weitere Menschen motivieren für dieses
Bauprojet zu spenden.



(1185) Wendel, 30
Wed, 27 June 2007 19:45:39 +0000

Hallo. Die Niederländer sollten nicht lachen, sondern lieber mal eine fette Spende locker machen ;-)
Vielen Dank!

(1184) bas zweng 47
Wed, 27 June 2007 12:11:49 +0000

Deutschland, und deine Schloesser. Was haben wir in Holland wieder gelacht.

(1183) besucher, 42
Sun, 24 June 2007 17:09:37 +0000

2 Beiträge unter mir: Das nenn ich schnell reagiert.

Problem - Problem gefunden - Problem beseitigt.

Macht weiter so!
Andere Webseiten sollten sich an eurer Arbeit ein Beispiel nehmen.

(1182) Ernst Ludwig
Sat, 23 June 2007 13:40:33 +0000

Was der Vorredner schreibt, ist schlichtweg Unsinn. Habe ganz andere Erfahrungen.

(1181) Eberhard Staerke, 67
Fri, 22 June 2007 18:42:14 +0000

Ich kann nur davor warnen, eine Spende anbieten zu wollen, weil bei der Bestätigung der 1000fache Betrag erscheint. Ich bin froh, daß ich keine Abbuchung beauftragt habe und hoffe, daß ich mit einem blauen Auge davon komme.

(1180) der Butt, 41
Fri, 22 June 2007 09:20:23 +0000

Endlich - das sind doch Zeichen, auf die man schon lange gewartet hat.

Da kann man nun endlich mit gutem Gefühl zum Erwerb von Bausteinen schreiten. Ich persönlich überlege, darüber hinaus einen Dauerauftrag für kleinere Einzelspenden zu erteilen und würde mich freuen, wenn dies möglichst viele andere hier auch täten.

Herzliche Grüße

(1179) Füxlein
Thu, 21 June 2007 19:02:35 +0000

Schön, es geht voran. :)

(1178) Mayer
Tue, 19 June 2007 22:24:27 +0000

Herzlichen Glückwunsch!

(1177) Wilhelm von Boddien
Tue, 19 June 2007 20:38:10 +0000

Der Tagesspiegel meldet am 20.6., dass das Schloss die letzte Hürde genommen hat. Minister Steinbrück habe die ersten 105 Millionen Euro bewilligt. Näheres Siehe preview oder Pressespiegel hier auf der Site!

(1176) Neumann
Mon, 18 June 2007 17:22:00 +0000

Das kann ich nur bestätigen!

(1175) sebastian
Mon, 18 June 2007 15:21:11 +0000

hallo, was ich hier ein bischen schade finde ist, dass ich probiere mit wilhelm von boddien konzakt auf zu nehmen aber ich hier nie eine rückmeldung bekomme! habe schon mehrere mails geschrieben!



(1174) Daniel, Student, 30
Mon, 18 June 2007 00:05:18 +0000

Ich wollte mich mal zum Layout dieser Seite äußern. Immerhin steht diese Seite bei Google mittlerweile ganz oben. Evtl. könnten Sie aber ein paar Leute gewinnen, dieser Website ein bisschen mehr Professionalität im Layout einzuhauchen. Mir ist klar, dass möglichst jeder Euro in den Aufbau des Schlosses fließen soll, aber evtl. eröffnen Sie ja eine Rubrik, in der Webdesigner ihre Arbeit "spenden" und dieser Seite eine übersichtliche und lesbare Navigation und ein ansprechendes Äußeres verleihen. Bitte verstehen Sie diese Anmerkung an konstruktive Kritik an Ihrem Webauftritt.

(1173) Sebastian
Sat, 9 June 2007 09:34:29 +0000

Wenige Menschen denken, und doch wollen alle entscheiden. Friedrich der Große

(1172) Wendel
Fri, 8 June 2007 15:16:34 +0000

Hallo Herr Berger.
Vielleicht ist es Ihnen entgangen, aber Sie haben Ihren Beitrag auf einer Internetseite hinterlassen, die ganz offensichtlich FÜR den Wideraufbau des Schlosses ist. So ist es doch nur verständlich, daß sich Eintragungen von Palast-Freunden hier nicht gerade häufen. Mal nebenbei, Ihr Kommentar wurde doch auch veröffentlicht. Wo also liegt das Problem? An der freien Meinungsäußerung hapert es hier doch wohl nicht. - Eine Frage hätte ich da noch. Können Sie mir einen einleuchtenden Grund nennen, sich gegen das Schloss zu entscheiden? Und kommen Sie jetzt bloss nicht mit den Kosten.

(1171) Berger, Thomas 30
Fri, 8 June 2007 09:44:53 +0000

Komisch das pro Palast Beiträge garnicht erst veröffentlicht werden... dabei gibt es genug Gründe sich gegen das Schloss zu entscheiden..Wie war das noch mit der freien Meinungsäußerung?? Manche Menschen lernen nie..

(1170) IGS Mutterstadt, zu alt
Mon, 4 June 2007 10:42:08 +0000

Viele Grüße von den Schülern der IGS Mutterstadt.

(1169) Ralf Wendel, 30
Sat, 2 June 2007 12:41:37 +0000

Hallo. Die Idee von Sebastian, mal eine Fernsehwerbung für das Schloss zu drehen, finde ich gar nicht verkehrt. Schliesslich rufen auch allerhand anderer "Hilfsorganisationen" täglich über dieses Medium zum Spenden auf. Eben habe ich auf dieser Seite gelesen, daß die Wall AG bundesweit 10000 Plakate für den Wiederaufbau gestiftet hätte. Finde ich wirklich klasse. Gesehen habe ich diese Plakate allerdings noch nie. Da müssen also noch mehr her. Danke.

(1168) Sebastian
Sat, 2 June 2007 09:44:02 +0000

hallo Herr von Boddien. warum machen sie eigendlich nicht mal einen tv spott, so das die ganze Deutsche Bevölkerung von diesem Projekt was mit kriegt!!

Sie müssen auf jedenfall mehr Werbung machen sonst kommen die 80 Millionen nie rein!

MFG und weiter so!!



(1167) Alwirt
Tue, 29 May 2007 22:25:39 +0000

In Mannheim, Würzburg, München, Bruchsal kann man die rekonstruierten Residenzen bewundern. Bei der Rekonstruktion war nicht immer der Zustand vor dem 2. Weltkrieg relevant:
z.B. der manieristische Saal im Warschauer Schloß oder im Dresdner Schloßhof die Sgrafitto Arbeiten oder die Schloßkapelle in der Dresdner Residenz.
Oder die Giganten des Dresdner Schlosses. Alle meist schon im 18. Jhdt. zerstört.

(1166) Enrico Hübscher
Tue, 29 May 2007 16:12:25 +0000

Ich finde es einfach toll, dass dieses ehrwürdige Gebäude wieder aufgebaut wird. Immer wenn ich Berlin war wünschte ich es mir.

Weiter so!

(1165) Ernst Ludwig
Sun, 20 May 2007 21:03:16 +0000

Ein Ehrenmann wären Sie, wenn Sie diesen Betrag anschließend für das Schloß stiften würden.

(1164) oliver-tuch@web.de
Sun, 20 May 2007 17:45:59 +0000

Hallo,

vielleicht gibt es hier unter den Liebhabern und Befürwortern des Wiederaufbaus vom Berliner Schlosses Jemanden, der auch ganz praktisches Interesse an einem absolut seltenen Original Erinnerungsstück vom gesprengten Schlosses hat ?

Ich würde gerne eine Original-Eintrittskarte von 1936, für ein Konzert im "Weissen Saal", verkaufen. Vielleicht hat ja Jemand Interesse für diese echte, gut erhaltene, Rarität meinen Preis von 490,- Euro zu zahlen ? Das ist der Betrag, den ich jetzt brauche und dafür trenne ich mich von dem Original - Stück. 1 Million Euro fände selbst ich unpassend … obwohl ich sie nehmen würde.

Ich finde das überhaupt nicht irgendwie unseriös. Wenn doch Riesen-Millionen-Summen für eine „Kopie“ (Nachbau) bereitgestellt werden, so ist es doch auch legitim für ein seltenes wahrscheinliches Unikat, aus der Zeit, auch einen gewissen Preis zu bekommen. Gewiss hat Niemand ein ähnliches Stück ..

Dieser Text richtet sich ja ohnehin nur an Jene, die sich tatsächlich für so etwas interessieren.

Ich bitte darum diesen Text nicht zu löschen und jegliche "Meckerkommentare" zu vermeiden .. Zuschriften an :
oliver-tuch@web.de



(1163) Lehmann
Thu, 17 May 2007 14:09:50 +0000

Irgendwie verunsichert mich dieser Kommentar noch mehr...

(1162) Schlossphiler
Wed, 16 May 2007 19:41:29 +0000

Ich habe mal eine Frage zur Spendenuhr:

Als ich im März auf die Spendenuhr schaute, war mir dort angezeigt, dass "nur" noch 65.85 Mio Euro zu sammeln seien. Jetzt sind es 66.21 Mio.
Wurde vielleicht unterdessen Geld ausgegeben oder wurden zugesicherte Spenden abgesagt? Bitte um Antwort, Danke

(1161) S.Hartmann
Tue, 15 May 2007 23:57:52 +0000

Ich weiß zwar nicht in welchem Zusammenhang sie dieses Projekt jetzt erwähnen, aber das die Bundesregierung es als Gästehaus nutzt war aus Denkmalsicht eher schädlich für die Anlage. Die wirklich vorbildliche denkmalgerechte Restaurierung wurde durch Um- und Sicherheitsmaßnahmen der Bundesregierung zunichte gemacht.

(1160) Esenbow
Mon, 14 May 2007 14:29:54 +0000

Das neue Gästehaus der Bundesregierung, Schloss Meseberg, liegt relativ abgeschieden 60 Kilometer nördlich von Berlin am Huwenowsee. Die Barockanlage wurde Mitte der 90er-Jahre von der Messerschmitt-Stiftung gekauft und über mehr als zehn Jahre aufwendig für 25 Millionen Euro wieder hergestellt. Die Bundesregierung bezahlte für die Sicherheits- und Konferenztechnik in dem Haus weitere 13 Millionen Euro. Die Stiftung überlässt nun der Regierung das Anwesen 20 Jahre lang für einen Euro pro Jahr. Die Regierung will eine Rücklage für anfallende Reparaturen von jährlich 100 000 Euro bilden

(1159) Ludweg
Sat, 12 May 2007 06:07:27 +0000

Das Rekonstruktionsmodell für das Braunschweiger Schloss
wäre eine Option für das Berliner Schloss:
Ein Schloss mit historischer Fassade.Im Schloss Kultur,
und ein Einkaufszentrum, mit moderner Glasfassade auf der Ostseite.

(1158) Wendel, Ralf
Thu, 10 May 2007 22:37:57 +0000

Hallo. Mir ist aufgefallen, daß sich die Spendensumme bei der Aktualisierung der Spendenuhr kaum verändert. Seit Monaten hängen wir im 66 Mio. Euro Bereich fest. Wo sind denn all die Freunde der Stadt & des Schlosses? Da muß doch noch viel mehr kommen! Ich jedenfalls leiste jeden Monat meinen Beitrag für die Verwirklichung des Wiederaufbaus. In drei Jahren muß die Summe gesammelt sein. Vielen Dank!

(1157) Heiko Warnecke
Thu, 10 May 2007 18:36:26 +0000

Zur Ostfassade:

Sollte hier eine moderne Glasfassade oder was auch immer entstehen, soll mir bitte mal einer erklären, warum man dann den Palast abgerissen hat.

Dessen Fassade, wäre die einzig denkbare gewesen, um historisch diesen Ort interessant zu beleuchten!

(1156) Berlinfreund
Thu, 10 May 2007 17:15:16 +0000

Ich sehe die Sache mit der Ostfassade nicht so skeptisch. Wenn einmal die Pläne oder Modelle der Ausschreibungen vorliegen, wird jeder sehen können, wie scheußlich eine "moderne" Front am Schloß aussehen würde. Die Scheußlichkeiten beim prämierten Entwurf zum Reichstag (Überdachung des gesamten Gebäudes) wurden schließlich auf Intervention der Politik und gegen die Willen des Architekten auch verhindert.
Vielleicht plant einer der Architekten sogar von vornherein die Rekonstruktion der Ostfassade. Also abwarten, und dann aber nach Vorstellung der Entwürfe sofort massiv Einfluß nehmen.

(1155) Linden
Thu, 10 May 2007 15:02:39 +0000

Wie soll das Schloß an der Ostseite aussehen?
Nach jetziger Sachlage soll dort eine moderne glatte Glasfront entstehen. Doch wäre das nicht fatal?
Nun gilt es abzuwägen:
Was wäre harmonischer? Was paßt besser zu einem Schloß, in eine Altstadt und neben ein Weltkulturerbe?
Die Renaissancefassade des Schlosses, oder eine austauschbare, aber dafür moderne Glasfassade?

Ich glaube jeder muß zugeben, daß die Renaissancefassade architektonisch besser zu einem Schloß paßt, als eine moderne kalte Stahl-Glasfront.
Ich sehe jetzt schon die entsetzten und ungläubigen Gesichtsausdrücke der Touristen, wenn sie kopfschüttelnd die Ostfassade des Schlosses betrachten. Zudem ist die Ostfassade von historischer Architektur geradezu umgeben.
Rechts steht der Dom (von Osten gesehen) und das Weltkulturerbe Museumsinsel und links der Marstall, dessen Verzierungen des Hauptsimses an den Eckbereichen und der Mittelgiebel auch wieder hergestellt werden sollten.
In jedem anderen Land, ob Rußland, Polen, die Balt. Republiken, oder Frankreich, Italien, Spanien usw... würde man das Schloß komplett nach und nach, Bauteil für Bauteil (auch von innen)rekonstruieren.
In Deutschland darf das natürlich nicht geschehen, das sehe ich auch ein, denn wo kämen wir denn dann hin...Eine Altstadt mit alter Architektur? In Deutschland undenkbar!
Für die deutschen Stadtzentren gilt: Je kälter und störender die Neubauten, desto besser. Wenn die Bürger mit der Architektur eines Neubaus in einem historischen Zentrum voll zufrieden sind, dann hat der Architekt etwas falsch gemacht.

So gesehen, hat der Förderverein und allen voran Herr von Boddien schon sehr viel geschafft!
Von den Linden betrachtet entsteht das Schloß bis auf die Schloßapotheke komplett. Am Schloßplatz wird es ebenfalls zu 100% rekonstruiert. Der Schlüterhof wird bis auf das Quergebäude komplett wiederaufgebaut und sogar ein paar der wichtigsten Säle, Zimmer und Galerien sollen nach und nach wiederhergestellt werden.
Was die Ostseite betrifft, sollte man sich ein Beispiel an Dresden nehmen. Dort entsteht momentan der Neumarkt rund um die rekonstruierte Frauenkirche komplett in historischer Architektur.
Warum hat wohl das Dresdner Schloß keine Glasfassade bekommen?



(1154) Maltow
Thu, 10 May 2007 13:38:05 +0000

Auszug aus der europäischen Denkmalschutzkonferenz im Sept. 2004 in Berlin:

Im September 1975 wurde die
Europäische Denkmalschutz-Charta durch den Europarat in Straßburg verabschiedet und von der unmittelbar folgenden Deklaration von Amsterdam anlässlich des Europäischen Denkmalschutzkongresses bestätigt. Es geht um die denkmalpflegerische Perspektive eines von der Europäischen Union geförderten Kultur- und Geschichtsdenkmals, dessen internationale Wertschätzung möglicherweise weitergehender ist als die nationale Akzeptanz. Denn es bedarf im Prozess der europäischen Vereinigung einer Besinnung auf die gemeinsamen Wurzeln europäischer Geschichte. Orten, die aus ihrer Geschichte heraus als potentielle Träger einer solchen Botschaft prädestiniert sind, sollte zukünftig in der Europäischen Union eine herausragende Rolle bei der Erinnerung im Geiste der Europäischen Verständigung und Zukunftsplanung zugewiesen werden. Ein geeinigtes Europa braucht nicht nur einen gemeinsamen Markt, sondern ein kulturelles Erbe, und, wie im Denkmaljahr 1975 bereits deklariert, eine „Zukunft für unsere Vergangenheit“. Die Suche nach einer gemeinsamen Erinnerungskultur hat begonnen. „Die gemeinsame Zukunft kann nur vorbereitet werden, wenn man sich der gemeinsamen Vergangenheit vergewissert“, so die Staatsministerin Dr. Christina Weiss, Bundesbeauftragte für Kultur und Medien in der Eröffnungsrede zum Symposion „Gemeinsames Kulturerbe als Chance - Die Deutschen und ihre Nachbarn im östlichen Europa“ im Sept. 2004 in Berlin.

Anmerkung:Das Berliner Schloß bekleidet den Rang eines europäischen Kultur- und Geschichtsdenkmals
und gehört zum kulturellen Erbe Europas, zu einem Denkmal europäischer Geschichte, Kunst und Kultur.




(1153) Ernst Ludwig
Wed, 9 May 2007 17:20:45 +0000

Der Vorschreiber wollte wohl eine Kabarettnummer abliefern. Ob er wohl glaubt, daß jemand das liest?

(1152) Maltow Ernst
Wed, 9 May 2007 12:47:09 +0000

Im September 1975 wurde die
Europäische Denkmalschutz-Charta durch den Europarat in Straßburg verabschiedet und von der unmittelbar folgenden Deklaration von Amsterdam anlässlich des Europäischen Denkmalschutzkongresses bestätigt.

Das Berliner Schloß bekleidet
den Rang eines europäischen Kultur- und Geschichtsdenkmals
und gehört zum kulturellen Erbe Europas, zu einem Denkmal europäischer Geschichte, Kunst und Kultur.

Es geht um die denkmalpflegerische Perspektive eines von der Europäischen Union geförderten Kultur- und Geschichtsdenkmals, dessen internationale Wertschätzung möglicherweise weitergehender ist als die nationale Akzeptanz.

Denn es bedarf im Prozess der europäischen Vereinigung einer Besinnung auf die gemeinsamen Wurzeln europäischer Geschichte. Orten, die aus ihrer Geschichte heraus als potentielle Träger einer solchen Botschaft prädestiniert sind, sollte zukünftig in der Europäischen Union eine herausragende Rolle bei der Erinnerung im Geiste der Europäischen Verständigung und Zukunftsplanung zugewiesen werden.



Ein geeinigtes Europa braucht nicht nur einen gemeinsamen Markt, sondern ein kulturelles Erbe, und, wie im Denkmaljahr 1975 bereits deklariert, eine „Zukunft für unsere Vergangenheit“. Die Suche nach einer gemeinsamen Erinnerungskultur hat begonnen. „Die gemeinsame Zukunft kann nur vorbereitet werden, wenn man sich der gemeinsamen Vergangenheit vergewissert“, so die Staatsministerin Dr. Christina Weiss, Bundesbeauftragte für Kultur und Medien in der Eröffnungsrede zum Symposion „Gemeinsames Kulturerbe als Chance - Die Deutschen und ihre Nachbarn im östlichen Europa“ im Sept. 2004 in Berlin.



Die Vize-Präsidentin der Europäischen Kommission Margot Wallström, Kommissarin für Institutionelle Beziehungen und Kommunikationsstrategie der Europäischen Union, eröffnete bei ihrem Besuch in Terezín am 8. Mai 2005, dass in Terezín ein Zentrum für Demokratie und Kultur entstehen sollte. An Orten wie Terezín sollten Zentren der Begegnung entstehen, wo Bürger aller 25 Länder der Europäischen Union in Auseinandersetzung mit der gemeinsamen Vergangenheit Dialoge und Konsultationen zur Gestaltung einer demokratischen Zukunft führen.



Auf einen spezifischen Aspekt des europäischen Kulturerbes, auf Gedenkstätten, verwies im Jahr 1991 das Symposium der Teilnehmerstaaten der CSCE (Conference on Security and Cooperation in Europe) in Krakau. „Die Teilnehmerstaaten werden sich um die Bewahrung und den Schutz der Baudenkmale und Gedenkstätten, einschließlich insbesondere von Vernichtungslagern,...bemühen.“ „Die Darstellung sensibler Gedenkstätten kann ein wertvolles Mittel zur Förderung von Toleranz und Verständnis zwischen den Menschen sein und wird die soziale und kulturelle Vielfalt berücksichtigen.“ (Art. 31 und 32 des abschließenden Dokuments). Zu den Unterzeichnern gehörten Staaten aus Ost und West; beteiligt waren an dem Symposium auch Vertreter der UNESCO und des Europarates. Erstaunlich ist, dass dieses Thema in späteren Resolutionen oder Chartas, wie es scheint, nicht mehr berührt wird.



Denkmäler werden in vielen Staaten Europas auf der Grundlage nationaler oder föderalistischer Gesetzgebung festgelegt. Auch das UNESCO Weltkulturerbe, das auf dem Antrag des Besitzerlandes und seiner Verpflichtung zum Erhalt des Kulturdenkmals gründet, liegt in der politischen Verantwortung einzelner Nationalstaaten. 30 Jahre nach Verabschiedung der




nkmals. Damals ging es um das bauliche Erbe Europas, für das alle Völker Europas gemeinsame Verantwortung tragen sollten, während die Erhaltungspolitik jedoch weiterhin in nationalstaatlicher Kompetenz belassen wurde. 15 Jahre nach dem Ende des Ost-Westkonflikts in Europa und am Beginn der Erweiterung der EU hat sich das Verständnis von einem


(1151) Jan Reimond, 40
Wed, 9 May 2007 12:28:43 +0000

Zwei unfromme Zwischenrufe an die fromme Gemeinde der Schloßkopisten und Neo-neo-Historisten:
1. Was machen wir, wenn endlich die Schloßkopie errichtet ist, und wir beim Anblick des Ensembles erkennen müssen, daß es dann der Raschdorffsche Dom ist, der die insinuierten Proportionen des Humboldt-Forums sprengt? Reissen wir dann Wilhelms Neorenaissance-Riesenpickelhaube ab zugunsten des alten Schinkel-Doms?

Und 2. Warum fordern die Schloßkopisten nicht die Rekonstruktion des alten Apothekenflügels? Er war doch so schön, nur leider stand er den Achsenplänen Unter den Linden von Wilhelm II im Wege. Abreißen ließ er auch diese Substanz. Wer war da eigentlich aggressiv gegen die alten Bauwerke und Bauteile im "Herzen von Berlin"?

Seien Sie doch bitte mal konsequent und fordern keine halben Sachen, nur weils (hier verkehrspolitisch) opportun ist.

Jan Reimond

(1150) ehrt, mario
Tue, 8 May 2007 15:29:07 +0000

isr das eine deutsche krankheit, oder sind auch andere nationen ständig damit beschäftigt, jenes aus der geschichte wieder hervorzukrammer, was sie für identitätsbildent halten. da wird ständig von tratition gesprochen, aber leider ist mir nicht bewußt, wie man direkt von einer monarchie, welche das stadtschloss erbauen ließ zu unserer heutigen demokratie eine linie finden kann. wahrscheinlich ist das ja auch nicht wichtig. da beschäftigt man sich doch lieber das dieses ting auch ja getreu dem vorbild errichtet wird. für ein wenig spiel mit alt und neu ist da wahrscheinlich wenig platz, aber möglicherweisse sagt das ja etwas über uns. schauen wir wirklich lieber nach hinten als nach vorn?

(1149) WestBerlin
Tue, 8 May 2007 11:04:41 +0000

Ohne die Ostfassade, würde das gesamte Projekt absurd wirken.
Man möchte das alte Ensemble wieder herstellen, verzichtet dann aber auf das nördliche "Eingangsportal"?!

Die Fassade muß uneingeschränkt gefordert werden und allein die Diskussion ob JA oder NEIN, muß aufhören. Genauso unsäglich, wie die Diskussion um die Kuppel.

Der Vorschlag zur Einbindung des SED Plenarsaals zeigt auf, dass man scheinbar auf einmal festegestellt hat, dass man jüngste Geschichte, die diese Stadt geprägt hat, gegen unwichtige austauschen will! Leider scheinbar zu spät!

(1148) de Boer,Christian 13
Mon, 7 May 2007 16:07:35 +0000

Die Ostfassade muss wirklich genau wie das Original gebaut werden sonst betrügen wir uns doch nur selber,mit so einem "Schandteil"des Schlosses!

(1147) Weber, B.
Sat, 5 May 2007 10:28:26 +0000

Sind wir doch mal ehrlich. Eine moderne Fassade kommt an die großartige Gestaltung der ehemaligen Ostfassade nicht heran, sei sie auch noch so gelungen.

(1146) S.Hartmann
Sat, 5 May 2007 10:08:06 +0000

Der Architekturwettbewerb hat doch noch nicht einmal begonnen, woher wollen sie wissen das ein hässlicher Stahl-Glas-Klotz hinzukommt?

(1145) Hesse
Fri, 4 May 2007 23:41:27 +0000

Ich kann mir schlichtweg nicht vorstellen, dass ein halbwegs vernünftiger Mensch zwischen drei wiederhergestellten, prachtvollen Barockfassaden eine scheußliche Stahl-Glas-Konstruktion hineinklotzen. Da würden hunderte Millionen aufgewendet, um alles wieder zu verschandeln. So hirnverbrannt dürften wohl auch deutsche Politiker nicht sein.

(1144) Marx, 47
Fri, 4 May 2007 22:57:53 +0000

Ich gebe meinem Vorschreiber vollkommen Recht.
Der Wiederaufbau des Schlosses wird 2013 nicht abgeschlossen sein. Vor allem die Rekonstruktionen der bedeutenden Räume im Inneren des Schlosses werden sich über Jahrzehnte hinziehen. Deshalb finde ich es Richtig, dass bei den ca. 60 historisch wertvollen Räumen der alte Grundriss beibehalten wird, sodass nachfolgende Generationen die Möglichkeit der Wiederherstellung haben.
Bei der Ostfassade macht man hingegen einen großen Fehler, wenn man die Chance nicht nutzt sie zusammen mit den drei Barockfassaden wiederaufzubauen. Anders als bei dem Beispiel der Innenräume kann man kein Provisorium bauen, dass man in einigen Jahren vollendet. Sie können die Fassade nicht wieder abreißen und später wenn die finanziellen Mittel da sind, nach historischem Vorbild aufbauen. Es muss jetzt gehandelt werden und meiner Meinung nach fehlt zurzeit diesbezüglich das Engagement des Fördervereins völlig.


(1143) Mayer
Fri, 4 May 2007 21:19:02 +0000

Ich kann immer noch nicht fassen, dass die Ostfassade nicht original rekonstruiert werden soll. Wachen Sie doch endlich auf und erkennen Sie, dass das Gesamtbild des Schlosses ohne diese Fassade –und noch schlimmer durch einen futuristischen Anbau- zerstört wird.
Ich spreche hiermit besonders Herrn von Boddien an. Sie wissen genau, dass das Schloss nur mit der Schlossapotheke etc. äußerlich „komplett“ sein wird. Ich verstehe nicht warum bei drei Fassaden ihr Engagement endet.
Ich möchte jedoch die Arbeit Ihres Fördervereins nicht schlecht reden. Ganz im Gegenteil. Sie haben in den letzten Jahren enorm viel erreicht –einfach bewundernswert.
Aber wer außer Ihnen Herr von Boddien ist in der Lage den drohenden architektonischen Fauxpas im Herzen Berlins verhindern?
Ich bin mir im Klaren, dass Sie und Ihr Verein erleichtert sind über die politische Entscheidung das Schloss schneller als erwartet wieder aufzubauen, aber es kann und darf nicht richtig sein, einen derartigen Anbau hinzunehmen.
Gerade die Ostfassade mit ihrer gewachsenen, kleinteiligen Erscheinung, macht das Berliner Stadtschloss faszinierend und spannend. Besonders sie spiegelt die Geschichte des Schlosses und Berlins wider. Ihre Wiederherstellung ist eine Bereicherung für das Schloss und diesen prominenten Ort.
Einer der vielen Gründe den Palast der Republik rückzubauen war und ist, dass er im Vergleich zu den Nachbarbauten der Museumsinsel, wie ein Fremdkörper wirkte. Die Pläne die Ostfassade in Anlehnung an den PdR zu gestalten sind naiv und peinlich.

Erst die komplette Rekonstruktion aller „vier“ Fassaden macht das Bauprojekt und nicht zuletzt auch Ihr Engagement sinnvoll.


(1142) Möbius,Axel,42
Fri, 4 May 2007 20:04:37 +0000

Ich habe als junger Mensch den Palast besucht und fand ihn herrlich. Ganz ehrlich. Die Ruine dagegen ließ mich erschauern. Ich finde immer noch, das das Rache der Sieger der Geschichte ist. Warum? Das künftige Schloß kenne ich nur aus Büchern, alten Fotos und Filmen. Es gehört zu Berlin. Aber machen wir nicht jetzt das Gleiche wie die Sprengkommandos der 50iger Jahre?. Mußte der Palast weg weil er aus der DDR ist? Er hätte doch integriert werden können in den Schloßneubau. Pläne gab es doch genug.
Ich bin kein Neonazi, aber die Neue Reichskanzlei hätte ich mir auch ganz gern angesehen. Und auch den Bunker gern. Viele Grüße aus dem Sachsenland.

(1141) Ernst Ludwig
Fri, 4 May 2007 19:18:12 +0000

Der blödste aller Einträge ist der von Onkel JJ. Es ist kein Schloß für Berlin! Es gehört nicht Berlin! Es ist ein Schloß für unser aller Hauptstadt. Ob Berlin schön aussieht oder sich unter den europäischen Hauptstädten verstecken muß, geht die Bayern genauso an wie die Hessen und alle anderen Deutschen.

(1140) Dohnbarg
Fri, 4 May 2007 15:44:03 +0000

Die Rekonstruktion ist eine Methode der Denkmalpflege, dabei gibt es zwei Formen der Denkmalpflege, die schöpferische Denkmalpflege als auch die wissenschaftliche Form.

aus:
Der Umgang mit dem kulturellen Erbe in Deutschland und Polen im 20. Jahrhundert
9. Tagung des Arbeitskreises deutscher und polnischer Kunsthistoriker und Denkmalpfleger
Veranstaltet vom Geisteswissenschaftlichen Zentrum Geschichte und Kultur Ostmitteleuropas e.V. mit Unterstützung des Polnischen Instituts in Leipzig.
Leipzig 26. - 29. 9. 2002

Anmerkung:Grundlage beider Formen der Denkmalpflege sind hier immer die originalen Baupläne.
Bei der Aussenfassade sollten Eosanders Baupläne beachtet werden (siehe Mittelportal zwischen den beiden Schloßplatzportalen Schlüters)
und bei dem Innenhof sollten die originalen Baupläne Schlüters den Vorrang geniessen.
Der Kölner Dom wurde auch nach den originalen Bauplänen fertiggestellt.




(1139) Onkel JJ
Fri, 4 May 2007 10:29:34 +0000

Berlin möchte für 480 Mio Euro ein neues Stadtschloss? - Warum nicht, - wenn Berlin es selbst zahlt!

(1138) Ernst Ludwig
Thu, 3 May 2007 16:30:05 +0000

Welche "Geisterdebatten" werden hier eigentlich geführt? Da streitet man sich tatsächlich um einzelne Säulen oder Kapitelle. Wir sollten alle Energie und allen Streit dafür verwenden, daß es endlich losgeht mit dem Bau, daß da kein Sand mehr ins Getriebe gestreut wird. Auch wenn die Politiker hundertmal von baldigem Baubeginn und von Klarheit sprechen, alle Erfahrung lehrt, daß da noch lange nichts sicher ist. Ist denn nicht aufgefallen, daß da im Bundestag, in anderen Ministerien immer noch Quertreiber am Werke sind? Erst wenn die Baugrube gegraben wird, die Baumaschinen anrücken, dann sind wir auf der sicheren Seite.
Im übrigen müßte es sich doch herumgesprochen haben, daß neben den Fassaden und dem Schlüterhof allenfalls einzelne Räume im urspünglichen Maß zu erhoffen sind. Was soll also die Geisterdebatte um Eosanderhof und ähnliches?

(1137) Eosander
Thu, 3 May 2007 15:41:48 +0000

Der Vorgänger schrieb:(Wäre es nicht harmonischer wenn die Hofansicht des Eosanderportals eine Kopie des Hauptrisalit von Schlüters wäre?....)

Entschuldigen Sie, aber das ist doch wohl als Witz gemeint, oder? Haben sie von Architektur überhaupt auch nur einen Funken Ahnung? Allein durch die Aufteilung (drei Achsen des Eosanderportals, fünf Achsen des Eingangsportals Schlüters) wäre es unmöglich. Das Eosanderportal sieht nun mal von der Hofseite ähnlich aus, wie von vorne, nur daß es sechs, statt vier Säulen hat. Das Portal ist schön, imposant und würdevoll! Ich glaube Eosander von Göthe hatte mehr Ahnung von Architektur als Sie, meinen Sie nicht auch?
Außerdem soll es zukünftig ja nur noch den Schlüterhof geben. Der Eosanderhof wird bebaut.

ps: das gehört eigentlich ins Forum, aber wenn ich sowas lese, gehen mir die Synapsen durch...


(1136) Wehn
Thu, 3 May 2007 13:28:20 +0000

Die Außenansicht des Schloßplatzportals
von Schlüter unterscheidet sich zu der Hofansicht des Portals als Südrisalit.
Ebenso verhält es sich mit Schlüters Lustgartenportal aussen und seinem entsprechenden Pendant im Hof dem Nordrisaliten.

Nur Eosander hielt sich nicht dran. Wäre es nicht harmonischer wenn die Hofansicht des Eosanderportals eine Kopie des Hauptrisalit von Schlüters wäre ?
Der grosse Innenhof (ohne Trennflügel) mit dem entsprechenden Pendant des Hauptrisaliten Schlüters an der Hofseite des Eosanderportals ?
Statt nur einen Schlüterschen Nord- bzw. Südrisaliten an der Nord- bzw. Südseite des Schloßhofes vielleicht nochmal jeweils eine Kopie ? Entsprechend der Anzahl der Aussenportale ?

(1135) Rolf-Reinhard Henke, 59
Thu, 3 May 2007 12:02:30 +0000

Am 30. April besuchte ich Sie am Hausvogteiplatz. Ich habe die Sprengung des Schlosses nicht bewusst erlebt. Die Erzählungen der vorangegangenen Generationen haben bei mir ein großes Interesse an der Geschichte über Jahre wachgehalten. Meine Literatur über das Schloss ist sicher zwei Meter lang.

Mehr als peinlich berührt war ich an besagtem Tag über die unkommentierte, unglaubliche Filmvorführung. Hier feierten sich die Kommunisten in unbeschreiblicher Weise. Was soll damit gesagt werden? Ich bin der festen Meinung, dass die ewig Gestrigen, die entweder an der Sprengung des Schlosses selbst beteiligt waren oder sie heute noch gutheißen, die Finanzierung des Neubaus mit ihren eigenen Mitteln erbringen müssten.

Leider haben Sie so einen möglichen Förderer verloren...

Rolf-Reinhard Henke
Talstraße 39
70771 Leinfelden-Echterdingen
eMail: rrhenke@t-online.de

(1134) Richard
Wed, 2 May 2007 13:43:58 +0000

an Herrn Gohl.
Genau mit dieser Fassadenplanung der Schloßplatzfassade (Breites Mittelportal mit acht Säulen die paarweise zusammenstehen und jeweils zwei schmale Seitenportale, rechts das Schlütersche und links eine Kopie des schlüterschen Portals) hat Eosander den Auftrag gewonnen, das Schloß zu vollenden. Leider starb der Auftraggeber und Eosander wurde entlassen. Böhme bekam nun den Auftrag so sparsam wie möglich die Lücke in der Schloßplatzfront zu schließen. Deshalb die Asymmetrie.

Der Wiederaufbau der Fassaden sollten sich jedoch am Origial orientieren. So wie die Fassaden in den letzten knapp 300 Jahren ausgesehen haben, sollten sie wieder errichtet werden.

(1133) Gohl, Erich
Wed, 2 May 2007 12:04:09 +0000


König Friedrich Wilhelm I. (1713 -1740) ließ das Schloss vollenden, bei dem noch zwischen dem Eosanderportal und dem Schlüterbau eine große Lücke klaffte. Er ließ einfach den Schlüterschen Aufriß der Aussenfassadengliederung der Südfassade am Schlossplatz verlängern. Die Vertikale Fassadenuntergliederung der südlichen Aussenfassade am Schloßplatz mit Portal I und II ist dadurch vollkommen assymetrisch geworden. Die südliche Aussenfassade sollte vertikal untergliedert werden mit insgesamt drei Untergliederungen. Ein längeres Säulenportal in der Mitte der südlichen Aussenfassade, flankiert von zwei schmalen Säulenportalen oder drei Säulenportalen.



(1132) S.Hartmann
Tue, 1 May 2007 22:37:17 +0000

Danke, schön gesprochen!

(1131) Eosander, 40
Tue, 1 May 2007 17:54:47 +0000

Ja, spielen wir hier 'Wir basteln uns ein GANZ neues Schloß', oder wie??

Ich persönlich hätte dann gerne noch ein paar Zwiebeltürmchen wie in Peterhof dran, so was wie die Alexandersäule in der Mitte des einen Hofes, zur Spree hin einen Gondelanleger wie bei Pillnitz und überhaupt könnte man sich doch auch ein klitzekleines Bißchen am Schweriner Schloß orientieren. Eine Prise Fontainebleau wäre übrigens auch irre schick!

Ob das wohl ginge? Bittedanke!!


(1130) Mayer
Tue, 1 May 2007 17:02:32 +0000

Ich bin gegen den Zusammenschluss beider Höfe zu einem Großen, weil durch den Verzicht auf den Trennflügel wertvolle Nutzfläche verloren gehen würde. Ansonsten ist die Idee eines großen Innenhofes nicht schlecht.

(1129) S.Hartmann
Tue, 1 May 2007 13:14:19 +0000

Ich hätte eine Frage an alle die das Schloss im ganzen oder in einer Idealvorstellung Schlüters neugebaut haben wollen:

Was gedenken sie für ihre Vorstellung zu unternehmen? Wie sollte man die Politik davon überzeugen und bräuchte es dann nicht viel mehr private Spenden?

Es müssten getroffene Entscheidungen umgekehrt werden, nur wie?

(1128) Bark, K.
Tue, 1 May 2007 13:07:09 +0000

Abgesehen von dem Eosanderportal an der Westseite haben Eosander und später auch Böhme den Schlüterschen Aufriss an den Außenseiten wiederholt.

Das sollte auch an den Hoffassaden möglich sein.
Der trennende Flügel zwischen den beiden Höfen sollte entfernt und beide Höfe zu einem großen Hof zusammengelegt werden.

Die erfindungsarme Gliederung bei Eosander (außer dem Eosanderportal) sollte durch eine Hoffassadengliederung ersetzt werden, die in allen wesentlichen Zügen den übrigen Teilen des Schlüterhofes entspricht . Den Aufbau und die Gliederung des Schlüterhofes muss man sich dabei auf der Nord- und Südseite des nun großen Hofes wiederholt denken.

(1127) Meyer, Max
Tue, 1 May 2007 08:02:38 +0000

Als kulturhistorisches Denkmal ersten Ranges wird das Berliner Schloss ein Muss für Kunstliebhaber sein. Zugleich wird das Schoss in Berlin beliebter Treffpunkt von Diplomaten und Würdenträgern aus aller Welt sein.



(1126) S.Hartmann
Tue, 1 May 2007 00:26:02 +0000

"Was in Paris der Louvre "- ich hab ihn im letzten halben Jahr unzählige Male besucht und kann ihnen versichern das höchstens die Museumsinsel an ihn heranreichen kann(dafür ist aber noch viel zu restaurieren und die unterirdische Achse notwendig + ein neues Eingangsgebäude). Das geplante Humboldt-Forum liegt schon zu weit weg, um noch als direkter Bestandteil wargenommen zu werden; vergleichbar mit dem Musée d'Orsay oder der Orangerie nahe dem Louvre.

So, diese Diskussion geht zwar wiedereinmal am Thema vorbei aber es musste sein.

(1125) Fehrenbach
Sun, 29 April 2007 22:19:29 +0000

Immer wieder wird Berlin mit Paris verglichen,
dabei ist es nur halb so alt und erst ab 1871
deutsche Hauptstadt.
Fairerweise muß man das kaiserliche Wien mit hinzunehmen, die Habsburger waren doch bis 1806 das deutsche Gegenstück zu Frankreich und Wien das zu Paris.
Wir müssen uns jetzt mit Berlin allein nach der Decke strecken und eine gute Figur machen.
Bedenkt man noch die Kriegsverheerungen,
ist Berlin gar nicht so schlecht dabei und der Schloßaufbau mit Humboldt-Forum ein großer
Schritt nach vorn!

(1124) Meyer, Max
Sun, 29 April 2007 21:41:18 +0000

Das Schloß wird das touristische Juwel Berlins werden.

Mit dem Schloß in Berlin wird sich die kosmopolitische Stadt
wieder mit kulturellen Metropolen wie Paris oder Florenz vergleichen können. Was in Paris der Louvre oder
in Florenz die Uffizien sind, wird das Berliner Schloß sein, wo eine ganze Reihe von Kulturinstitutionen von Weltrang zu Hause sein werden.

Mit dem Gesamtkunstwerk Berliner Schloss, an dem Schlüter, Eosander und Stüler gewirkt haben, wird die Metropole an der Spree, die Menschen aus aller Welt faszinieren. Mit diesem Schloß wird Berlin ihren ganzen Liebreiz
offenbaren und genauso wie Paris oder Florenz geliebt werden.



(1123) S.Hartmann
Sun, 29 April 2007 21:06:25 +0000

"Wenn einmal das Berliner Schloß zweihundert Jahre alt [ist]...sieht [ihm]...niemand mehr an, daß sie kein originaler Bau aus der Zeit des Barock ist."

- wovon sprechen wir denn hier?
Für ihre Wunschvortstellung mag das zutreffen, doch schauen sie mal der Realität(Projekt Humboldt-Forum) ins Angesicht.

und bitte antworten sie im Forum!

(1122) Mayer
Sun, 29 April 2007 20:09:12 +0000

Amen!