Finanzierung des Humboldt-Forums
Die drei barocken Schlossfassaden und die des Schlüterhofs sollen privat über Spenden finanziert werden. Das Humboldt-Forum wird nach den Beschlüssen der Bundesregierung vom Frühjahr 2007 staatlich finanziert.
Die Baukosten von insgesamt 480 Millionen Euro (auf Basis einer sehr konservativen und vorsichtigen Ausarbeitung des Bundesbauministeriums setzen sich wie folgt zusammen:
Verteilung der Baukosten:
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Staatliche Finanzierung des Kernbaus (Humboldt-Forum), davon übernimmt das Land Berlin 32 Mio. |
400 Mio. Euro |
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Bau der Schloßfassaden (Spenden) – In dieser Summe sind die gesamten Planungs- und künstlerischen Herstellungskosten der Fassadenelemente in Sandstein, ohne Einbau und die eigentlichen Außenwände, in Höhe von 67 Millionen Euro (Stand 2009) enthalten. Diese Kosten sind durch zahlreiche, einzelne Ausschreibungsangebote inzwischen verifiziert worden, noch nicht ausgeschriebene Teile konnten auf Basis der bisherigen Angebote zuverlässig interpoliert werden. Weitere 13 Millionen sind für mögliche Kostensteigerungen, Mehrwertsteuererhöhungen, als Sicherheitsreserve sowie die Werbungskosten des Vereins wie Ausstellungen, Kosten der Öffentlichkeitsarbeit (Berliner Extrablatt, Internet) und seine Verwaltungskosten vorsorglich vorgesehen. |
80 Mio. Euro |
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Baukosten gesamt |
480 Mio. Euro |
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Kosten für die Ersteinrichtung und den Umzug der Museen |
72 Mio. Euro |
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Gesamtkosten für die Errichtung des Berliner Schlosses als Humboldt-Forum |
552 Mio. Euro |
Wichtiger Hinweis
Eher zufällig kommt das bisher mit der Planung beauftragte Bundesamt für Bauwesen und Raumordnung, Berlin, das dem Bundesbauministerium angeschlossen ist, in seiner Kostenschätzung für die Schlossfassaden auch auf einen Betrag von rund 80 Millionen Euro. In dieser Kostenschätzung sind jedoch die von uns oben ausgeschlossenen Kosten für die Außenwände, Einrichtung der Baustelle, Befestigungskosten der Fassadenelemente usw. bereits anteilig enthalten.
Unser Spendenziel von 80 Millionen ist inhaltlich nicht deckungsgleich mit der Kostenschätzung des BBR. Es basiert ausschließlich auf der obigen Zusammenstellung, die inzwischen durch uahlreiche Ausschreibungsergebnisse verifiziert wurde.


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