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Neue Ausstellungsräume
Dauerausstellung Wiederaufbau Berliner Schloss nun in der Humboldt-Box
Sehr geehrte Damen und Herren, liebe Schlossfreunde!
Seit dem 30. Juni 2011 begrüßen die Mitglieder des Fördervereins Berliner Schloss e.V. – nach dem Ortswechsel vom Infocenter am Hausvogteiplatz in die erste Etage der Humboldt-Box- täglich von Mo-So 10-20 Uhr, Do 10-22 Uhr, wieder alle Gäste und Förderer des Projektes Wiederaufbau Berliner Schloss – Humboldtforum. In der umfangreichen Ausstellung können sich die Besucher einen Überblick über die turbulente Geschichte des Berliner Schlosses verschaffen und erfahren, wie hinter den zu rekonstruierenden barocken Fassaden ein innovatives internationales Kultur- und Wissenszentrum entstehen wird.
Das historische Stadtmodell zeigt die Mitte Berlins, wie sie einmal war, mit dem Berliner Schloss um 1900 als Ausgangspunkt der barocken Stadtentwicklung Berlins ab 1700. Auf einer Bildwand kann jeder Besucher die Geschichte des Schlossplatzes einschließlich Zeitstrahl nachvollziehen und auf fünf Video-Screens sowie per Video-on-Demand-Funktion wird das Ausmaß der Zerstörung des Schlosses im Herzen von Berlin dargestellt. Auch informieren die Filme über das künftige Nutzungskonzept des in der Kubatur des Schlüterschlosses wiederentstehenden Berliner Schlosses – Humboldtforum und den Stand der Arbeiten zur Rekonstruktion der historischen Barockfassaden. Wer selbst ein Bild über die bereits von den Bildhauern in Sandstein geschaffenen Prototypen oder Gipsmodelle erhalten möchte, kann nach telefonischer Anmeldung unter 030-20 67 30 93 mit dem Shuttle-Bus von der Humboldt-Box in Berlin-Mitte zur Schlossbauhütte nach Berlin-Spandau fahren. Im Rahmen einer fachkundigen Führung können neben Original- Skulpturen und Fragmenten aus der Schlüter-Zeit auch die in den letzten Jahren entstandenen Fassadenmodelle besichtigt werden. Unvergesslich wird der Besuch der Schlossbauhütte durch die Möglichkeit, den Bildhauern und Steinmetzen ganz unmittelbar bei ihrer Arbeit zuzusehen. Weiterhin ist in der ersten Etage in der Humboldt-Box im Bereich des Fördervereins Berliner Schloss e.V. das Modell des Architekten Prof. Stella zu sehen. Historische Fragmente der Berliner Schlossfassade in Gestalt eines Adlers und zweier Genien-Köpfe bereichern die Ausstellung ebenso wie das Gipsmodell der großen Armatur an Portal I(in Sandstein wurde die große Armatur vom Bildhauer Eckhart Böhm bereits geschaffen) und die Rekonstruktion einer historischen Fensterachse aus der Schlüterzeit.
Ein Spendenautomat druckt direkt vor Ort ein Zertifikat und eine Spendenbescheinigung schon ab einem Wert von 10 Euro aus. So kann jeder Besucher Teil des größten Kulturprojekt Deutschlands im 21. Jahrhundert werden und einen wichtigen Beitrag dazu leisten. Ab einem Wert von 50,- Euro kann der Besucher vor Ort einen Baustein kaufen, oder aber andere Schmuckelemente der Schlossfassade und sich mit seinem Namen im Schloss verewigen.
Federführend im Freundeskreis Berlin und um die Betreuung der ehrenamtlichen Mitarbeiter, die die Besucher in der Humboldt-Box informieren, ist Herr Gunther Kämmerer, der in den letzten acht Jahren erfolgreich die ehemaligen Ausstellungsräume des Fördervereins Berliner Schloss im Infocenter am Hausvogteiplatz Berlin, betreut hat.
Gerne steht er Ihnen zwecks Führungen, Vorträgen etc. zur Verfügung (Mobil: 0171-7012567, Email: gunther.kaemmerer@gmx.de).
Der Förderverein Berliner Schloss e.V. wurde 1992 durch Wilhelm von Boddien gegründet und wirbt seitdem für den Wiederaufbau des Berliner Schlosses. Dieses war der Kristallisationspunkt des Berliner Zentrums. Die berühmten, noch heute stehenden Bauten dieses Zentrums bildeten mit ihm ein unvergleichliches Ensemble Berliner Identität. Der Förderverein hat sich die Finanzierung des Mehrpreises für die Schlossfassaden von 80 Millionen Euro gegenüber einer modernen Fassadenlösung durch private Spenden zum Ziel gesetzt.
Wir freuen uns auf Ihren Besuch!
Öffnungszeiten:
Humboldt-Box : Mo-So, 10 -20 Uhr, Donnerstag: 10-22 Uhr
Das Restaurant und die Dachterasse sind täglich bis von 10- 23 Uhr geöffnet.
Eintritt: 4,- Euro, ermäßigt 2,50/ p. Person.
Lesung
Zum 300. Geburtstag von Friedrich dem Großen - Delikatessen aus dem Briefwechsel zwischen dem König und Voltaire
24. Januar 2012 , 19:00 Uhr
Am Dienstag, 24. Januar 2012 findet um 19.00 Uhr eine Lesung aus dem Briefwechsel zwischen dem König und Voltaire im Palais Wittgenstein, Kammermusiksaal, Bilker Straße 7-9, in 40213 Düsseldorf statt. Die Veranstalter, unser Freundeskreis Düsseldorf im Förderverein Berliner Schloss e.V. , der Deutsch-Französische Kreis, das Heinrich-Heine-Institut und das Institut Français laden Sie herzlich in das Palais Wittgenstein ein. Mit Ihrem Besuch unterstützen Sie den Wiederaufbau Berliner Schloss-Humboldtforum.
Es lesen in deutscher und französischer Sprache Hans Pleschinski (Übersetzer und Herausgeber) und Charles Morillon (Schauspielstudent). Flötensonaten von Friedrich dem Großen werden gespielt von Stefan Oechsle (Flöte) und Hinge Bu (Cembalo).
Eintrittspreis: 10,00 Euro
Wir bitten um Anmeldung unter: 0211 – 13 06 790 oder 0211 – 89 95 571.
Herzlichen Dank für die Unterstützung unserer engagierten Schlossfreunde!
Vortragsveranstaltung
Dr. Dr. hc. mult. Manfred Osten “Wir Europäer – von Dämonen geplagte Wesen” (Alexander von Humboldt)
Der Freundeskreis Frankfurt am Main im Förderverein Wiederaufbau Berliner Schloss e. V. lädt Sie herzlich zu einer Vortragsveranstaltung in die Frankfurter Gesellschaft für Handel, Industrie und Wissenschaft von Herrn Dr. Dr. hc. Manfred Osten, Mitglied der Akademie der Wissenschaften und Literatur, ein. Er wird über folgendes Thema sprechen:
” Wir Europäer – von Dämonen geplagte Wesen” (Alexander v. Humboldt)
Gedanken zur Aktualität Alexander von Humboldts für das Humboldtforum im neuen Berliner Schloss
am Montag, den 06. Februar 2012 um 18:30 Uhr
Frankfurter Gesellschaft für Handel, Industrie und Wissenschaft
Siesmayerstr. 12, 60323 Frankfurt
Herr Dr. Dr. hc. Manfred Osten war nach seiner Promotion als Diplomat des Auswärtigen Amts in vielen Ländern tätig. 1995 wurde er Generalsekretär der Alexander von Humboldt Stiftung in Bonn bis zu seiner Pensionierung. Er gilt als einer der großen Humboldt-Experten. In seinem Vortrag wird er u.a. über den derzeitigen Stand des Nutzungskonzeptes und andere interessante Neuigkeiten vom z.Z. wohl bedeutendsten Kulturprojekt in Deutschland berichten.
Die Veranstaltung beginnt mit einem Drei-Gang-Menü, inkl. Getränke bei Tisch (Weiß – oder Rotwein, Mineralwasser, Bier und Kaffee), insgesamt 45.- Euro/Person. Wegen des beschränkten Platzangebots bitten wir Sie, sich bis spätestens zum 25. Januar 2912 anzumelden.
Wir freuen uns auf Sie, versprechen Ihnen einen interessanten Vortrag nach einem kulinarischen Genuss in wunderbarem Ambiente!
Freundeskreistreffen
Sitzungen der regionalen Freundeskreise des Berliner Schlosses
Es gibt Schönes und viel zu tun, denn die Aktivitäten der Freundeskreise sind vielfältig. Wir freuen uns deswegen immer über Ideen und Anregungen und natürlich mehr aktive Unterstützer und Helfer, die herzlich eingeladen sind an den Freundeskreissitzungen teilzunehmen!
Wenn Sie Interesse haben, an der Sitzung eines Kreises in Ihrer Nähe teilzunehmen, dann melden Sie sich bitte bei den jeweiligen Freundeskreisvorsitzenden oder bei Dr. Elisabeth Kotsch unter Tel.: 040 – 89 80 75 16 oder per E-Mail unter kotsch@berliner-schloss.de
Die nächsten Sitzungen in den verschiedenen Regionen finden wie folgt statt (kurzfristig können sich Änderungen ergeben, daher bitte immer anmelden!):
Freundeskreis Köln und Bonn am 24. April 2012
Freundeskreis Hameln am 05. April 2012
Freundeskreis Berlin
Freundeskreis Bremen am 18. April 2012
Freundeskreis Düsseldorf im Juni 2012
Freundeskreis München am 12. April 2012
Freundeskreis Hannover
Freundeskreis Lüneburg
Freundeskreis Stuttgart am 02. April 2012
Frundeskreis Baden-Baden am 03. April 2012
Freundeskreis Halberstadt im Juni 2012
Weitere Informationen und die jeweiligen AnsprechpartnerInnen finden Sie unter dem Menüpunkt “Der Verein” im Unterpunkt “Regionale Freundeskreise Berliner Schloss – unsere Partner”. Die Treffen finden in der Regel im Turnus von zwei bis drei Monaten statt.


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