Die Humboldt-Box ist eröffnet
Am 30. Juni 2011 wurde am Schlossplatz in Berlin, direkt am Dom gelegen, die Humboldt-Box eröffnet.
Der Förderverein Berliner Schloss e.V. zeigt in der ersten Etage, direkt Haupteingang, seine umfangreiche Ausstellung zum Wiederaufbau des Berliner Schlosses. Die Besucher können sich bei uns über die Geschichte des Berliner Schlosses und des Schlossplatzes, die Rekonstruktion der barocken Fassaden und die Bauplanung des Architekten Prof. Franco Stella und seiner Partner für das Humboldtforum informieren.
In der zweiten und dritten Etage wird von der Stiftung Preußischer Kulturbesitz, der Humboldt-Universität und der Zentral- und Landesbibliothek Berlin das künftige Humboldtforum vorgestellt. Von dem Dachterrassen-Restaurant hat man einen überwältigenden Panoramablick auf die alte Mitte Berlins.
Ein Spendenautomat nimmt Spenden in beliebiger Höhe ab 10 Cent für den Wiederaufbau des Berliner Schlosses entgegen und druckt gleich die Spendenbescheinigung aus. Wir sind überrascht von der Begeisterung und Gebefreudigkeit unserer Besucher.
Der Besuch in den ersten Wochen war überwältigend: mehr als 100.000 Besucher wearen von der Ausstellung begeistertt
Öffnungszeiten: täglich von Mo-So 10-20 Uhr, Do 10-22 Uhr.
Das bisherige Infocenter Berliner Schloss am Hausvogteiplatz wurde deswegen inzwischen geschlossen.
Video von der Eröffnung der Humboldt-Box
Bildergalerie zur Humboldt-Box
Ein Stadtmodell zeigt die historische Mitte Berlins um 1900, mit dem Berliner Schloss als Ausgangspunkt der Stadtentwicklung. Auf einer Bilderwand kann der Besucher die Geschichte des Schlossplatzes nachvollziehen und auf vier Video-Schirmen, davon einer mit Video-on-Demand-Funktion, wird über die Schlossgeschichte, die Rekonstruktionsarbeiten der Bildhauer und über die Planungen Franco Stellas informiert. Historische Fragmente und exemplarische Rekonstruktionsbeispiele der Berliner Schlossfassade zeigen wie nah diese in ihrer Qualität zusammen liegen.
Im Sommer wird in Spandau die Bildhauerwerkstatt der Stiftung Berliner Schloss-Humboldtforum zur Rekonstruktion der Schlossfassaden eröffnet. Von der Humboldt-Box kann man dann mit einem vereinseigenen Kleinbusshuttle dorthin fahren und sich vor Ort ein eigenes Bild machen.
Der von uns erfundene, neue Schloss-Spendenautomat nimmt in der Ausstellung jeden Betrag entgegen, zunächst nur in Bargeld, ab dem Oktober auch mit Scheckkarte oder Kreditkarte. Er druckt sofort die steuerlich absetzbare Spendenbescheinigung aus. So kann jeder Besucher zum Gelingen des größten Kulturprojekt Deutschlands im 21. Jahrhundert beitragen. Ab 10,- Euro erhält er zusätzlich ein Spendenzertifikat, ab 50,- Euro auch einen Briefbeschwerer in Form eines kleinen, mit einem Spendensiegel geprägten Schlossziegels, des „Spendensteins“. Beraten von unseren freundlichen, ehrenamtlich tätigen Betreuern der Ausstellung kann er aber auch ganze Fassadenelemente symbolisch erwerben und so, für jeden sichtbar, seinen Namen mit dem Wiederaufbau des Schlosses verbinden.
Für die Besucherbetreuung ist Herr Gunther Kämmerer, der Leiter unseres Berliner Freundeskreises verantwortlich. Er nimmt Ihre Anmeldungen für Gruppenführungen und Vorträge entgegen: Sie erreichen ihn telefonisch unter: 0171-7012567 oder Email: gunther.kaemmerer@gmx.de).
Der Förderverein Berliner Schloss e.V. wurde 1992 durch Wilhelm von Boddien gegründet und wirbt seitdem für den Wiederaufbau des Berliner Schlosses. Dieses war das Gravitationszentrum Berlins. Die berühmten, noch heute stehenden Bauten der Mitte bildeten mit ihm ein unvergleichliches Ensemble Berliner Identität. Wir haben uns die Spendenfinanzierung des Mehrpreises für die Schlossfassaden von 80 Millionen Euro gegenüber einer modernen Fassadenlösung vorgenommen. Unser Spendenstand liegt z.Z. bei über 15 Millionen Euro in Geld und weiteren 7 Millionen Euro in verbindlichen Zusagen. Der Förderverein trägt das DZI-Spendensiegel, das Zeichen des Vertrauens für die Spender.



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